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"Hinhören, was die Menschen bewegt"

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"Hinhören, was die Menschen bewegt"

Petra Heller (CDU) als Bürgermeisterkandidatin vorgestellt - Überwältigende Unterstützung von CDU, FDP und UWG

Walberberg. "Petra Heller ist unsere absolute Wunschkandidatin." Gabriele Kretschmer, Vorsitzende des CDU Stadtverbandes, brachte es prägnant auf den Punkt, als sie die gemeinsame Kandidatin der drei Parteien CDU, FDP und UWG öffentlichen vorstellte. Ihr beipflichtend lobte der UWG-Vorsitzende Heinz Müller die gute Zusammenarbeit mit der CDU-Fraktionsvorsitzenden in den letzten Monaten: "Petra Heller ist kompromissbereit, ohne das jeweilige Ziel aus den Augen zu verlieren." Für den Vorsitzenden des FDP-Stadtverbandes und Landtagsabgeordneten Jörn Freynick steht Heller für eine "Politik mit Augenmaß", betonte aber auch, "dass wir weiterhin drei eigenständige Parteien mit eigener Programmatik bleiben". Die "Sing-A-Holics" umrahmten die Vorstellungsveranstaltung musikalisch.

In ihrer Interviewrunde mit Moderator Georg Schell, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden in Sankt Augustin, freute sich Petra Heller über die riesige Zustimmung zu ihrer Kandidatur, die noch formal von einer CDU-Mitgliederversammlung bestätigt werden muss. Zugleich stellte sie klar, dass für ihre Amtsführung, sollte sie zur Bürgermeisterin gewählt werden, die Interessen der Bornheimer Bürger erste Priorität haben würden. "Ich werde genau hinhören, was die Menschen bewegt und wo ihnen der Schuh drückt. Deshalb werde ich keine Schreibtisch-Entscheidungen fällen. Es geht darum, Bornheim liebenswert zu erhalten und attraktiv im Interesse der hier lebenden Bürger weiterzuentwickeln."

Gebürtig aus Mönchengladbach, wuchs Petra Heller in Hennef auf. Nach Absolvierung des Gymnasiums, der Höheren Handelsschule und einer Lehre zur Industriekauffrau war sie als Assistentin im mittleren Management eines mittelständischen Industrieunternehmens tätig. Die verheiratete Mutter einer Tochter arbeitet heute als Geschäftsführerin im Beratungsunternehmen ihres Mannes Achim und als Dozentin für eine Bildungseinrichtung. Um den wachsenden Anforderungen in Beruf und Politik noch besser gewachsen zu sein, schloss sie 2018 ein betriebswirtschaftliches Fernstudium erfolgreich ab.

Politisch ist sie, die 2006 in die CDU eintrat, als deren Fraktionsvorsitzende im Stadtrat und Beisitzerin der CDU-Frauenunion im Einsatz. Seit der Kommunalwahl 2014 ist Heller zudem 1. Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bornheim. "Die Ratsarbeit hat mich von Anfang an gefangen, da die Zusammenhänge zwar komplex und zugleich sehr spannend sind. Kommunalpolitik ist mehr als sich für eine einzelne Bank oder Straßenlaterne einzusetzen", begründet Petra Heller, warum sie jetzt zum zweiten Mal für die Position des Bornheimer Bürgermeisters kandidiert.

Rund 150 Gäste waren der Einladung in das Schlosshotel Domäne Walberberg gefolgt und signalisierten Heller mit enthusiastischem Beifall ihre voll Unterstützung für die Zeit bis zur Wahl in einem Jahr. Getragen von dieser breiten Unterstützung, die weit über die der drei Parteien hinausgeht, darf Heller sich berechtigte Hoffnung machen, Bürgermeister Wolfgang Henseler, der nicht erneut antritt, nachzufolgen. Mit dem früheren Leiter der Europaschule Christoph Becker, der von SPD, Grünen und der Linken unterstützt wird, hat sie einen nicht zu unterschätzenden Kontrahenten. Entscheidend wird sein, wer in den Wochen und Monaten bis zur Wahl im kommenden September die Wähler mit den richtigen Themen sowie realisierbaren und finanzierbaren Vorschlägen für sich überzeugen kann. (WDK)

Ort
Veröffentlicht
11. Oktober 2019, 04:13
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