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FDP zufrieden mit Rettungsdienst-Vergabe im Rhein-Sieg-Kreis

Nach einem mehrere Jahre dauernden Verfahren hat der Rhein-Sieg-Kreis die Rettungsdienst-Leistungen und den Betrieb der Rettungswachen nun an unterschiedliche Hilfsorganisationen im Kreisgebiet vergeben. Zum Zuge kamen die Johanniter in Bornheim. Die Ausschreibung des Rettungsdienstes war aus rechtlichen Gründen 2014 zwingend notwendig geworden und musste daher trotz einer auf EU-Ebene geplanten Ausnahme für die Ausschreibung der Notfallrettung durchgeführt werden.

Die FDP-Fraktion im Kreistag Rhein-Sieg hat sich in den Beratungen dafür stark gemacht, dass bei der Ausschreibung nicht nur der Preis, sondern vor allem die Qualität der Leistung eine entscheidende Rolle spielt. "Die Notfallrettung ist eine sensible Aufgabe, bei der wir höchste Ansprüche an die Betreiber anlegen, die sich um den Betrieb einer Rettungswache beworben haben", betont Christian Koch, Sprecher der Freidemokraten im Ausschuss für Rettungswesen und Katastrophenschutz. Bei der Bewertung der Angebote seien strenge Maßstäbe angelegt und jeder Bewerber penibel geprüft worden. "Kritiker der Ausschreibung hatten befürchtet, dass Dumping-Betreiber sich den Rettungsdienst unter den Nagel reißen könnten. Das Ergebnis des Verfahrens zeigt jedoch, dass diese verantwortungsvolle Aufgabe weiterhin in der Hand von Hilfsorganisationen liegt, die bereits in den letzten Jahren mit ihrem geschulten Personal hohe Kompetenz beweisen konnten", so Koch abschließend.

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Veröffentlicht
18. Juli 2015, 00:00