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(ots) /- (fr) Es ist guter und alter Brauch, den Jahreswechsel zu feiern und für viele gehört auch dazu, das neue Jahr mit einem Silvesterfeuerwerk zu begrüßen. Straftaten, Ordnungswidrigkeiten und Fahrten unter Alkohol- und/oder Drogeneinwirkung sollen nicht die Kehrseite der Feierlichkeiten darstellen. "Wir verstärken in der Silvesternacht unsere Präsenz und sind sowohl mit mehr uniformierten als auch zivilen Einsatzkräften unterwegs", so der Leitende Polizeidirektor Frank Burre und weist neben den Gefahren der Straßenkriminalität auf die unverändert gültige allgemeine Sicherheitslage hin. "Wir reagieren mit erhöhter Aufmerksamkeit und werden bei jedem Hinweis auf Straftaten wie z.B. sexueller Belästigung, Körperverletzung oder Taschendiebstahl konsequent einschreiten", so der Abteilungsleiter Polizei weiter, "die meisten Menschen wollen friedlich und ausgelassen feiern, wir werden den Feiernden durch unsere Maßnahmen ein Mehr an Sicherheit bieten". Verantwortungsvoller Umgang mit dem Silvesterfeuerwerk sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Andere Personen mit Knallkörpern zu bewerfen oder gar Silvesterraketen in Richtung anderer Menschen abzufeuern, kann schwerwiegende Folgen haben. Die Polizei weist im Übrigen darauf hin, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern gesetzlich verboten ist, ebenso das Verwenden nicht zugelassener Feuerwerkskörper wie z.B. den sog. "Polenböllern". "Jeder, der an den Feiertagen mit seinem Fahrzeug unterwegs ist, sollte auf Alkohol verzichten oder auf Bus, Bahn und Taxi umsteigen", rät Olaf Gottschalk, Leiter der Verkehrsdirektion. Die Polizei im Kreis Borken wird rund um den Jahreswechsel schwerpunktmäßig Alkohol- und Drogenkontrollen durchführen. "Wer sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen führt, verhält sich unverantwortlich, rücksichtslos und gefährdet sich und andere Verkehrsteilnehmer", so Olaf Gottschalk weiter. Was viele nicht wissen: Wer in einen Unfall verwickelt wird oder unsicher fährt, kann schon ab 0,3 Promille Blutalkoholkonzentration oder bei Drogeneinfluss seinen Führerschein verlieren. Auch Fahrradfahrer riskieren ihren Führerschein, wenn sie unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss fahren. Bei den Kontrollen zum Jahreswechsel 2016/2017 wurden 428 Fahrzeugführer überprüft, 158 Alkoholtests und zwölf Drogenschnelltests durchgeführt. Ein Autofahrer stand unter Alkoholeinfluss. Es kam zu keinem Verkehrsunfall, bei dem Alkohol- oder Drogenkonsum ursächlich waren. Die Polizei im Kreis Borken hofft, auch anlässlich des bevorstehenden Jahreswechsels eine so positive Bilanz ziehen zu können und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein gutes, gesundes, sicheres und unfallfreies Jahr 2018.
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(ots) - (fr) Die Bilanz der Polizei im Kreis Borken anlässlich der Weiberfastnacht fällt -auf die Einsatzmenge bezogen- erfreulich aus, da es nur in sieben Fällen zu Anlässen für einen Polizeieinsatz kam. Angezeigt wurden zwei Körperverletzungsdelikte (Bocholt und Raesfeld) sowie ein Sexualdelikt (Bocholt; eine junge Frau wurde gegen 04.00 Uhr auf dem Parkplatz am Mariengymnasium gegen ihren Willen geküsst und unsittlich berührt; Täter ist vermutlich ein ca. 25 Jahre alter Deutscher, mit dem sie zuvor mehrere Stunden gemeinsam in einer Gaststätte verbracht hatte). Ein Erwachsener befand sich in hilfloser Lage, er wurde ebenso wie zwei Randalierer für einige Stunden in Gewahrsam genommen. In der Nacht zum Freitag kam es gegen 03.10 Uhr in Schöppingen zu einem Verkehrsunfall, bei dem der 24-jährige Fahrer aus Ahaus und sein 23-jähriger Beifahrer aus Ahaus schwer verletzt wurden. Der alkoholisierte Autofahrer war auf der L570 unmittelbar hinter der Ortschaft Gemen nach links von der Straße abgekommen und gegen die Böschung geprallt. An dem Pkw entstand Totalschaden (ca. 7.000 Euro). Ein Arzt entnahm dem 24-Jährigen ein Blutprobe und die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein. Bei den üblichen Verkehrskontrollen überprüften die Beamten 250 Fahrzeugführer, von denen 89 einen Alkoholtest durchführten - KEINER hatte zu viel Alkohol getrunken. Zwei Autofahrer standen allerdings unter Drogeneinfluss. Ihnen wurden Blutproben entnommen. Beide müssen nun mit einem empfindlichen Bußgeld, einem Fahrverbot und zwei Punkten in der "Verkehrssünderdatei" rechnen.
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