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(ots) /- Der Höhepunkt der diesjährigen Karnevalssession steht unmittelbar bevor und die Polizei im Kreis Borken ist gut vorbereitet. Besonders im Mittelpunkt stehen dabei die Karnevalsumzüge mit großem Zuschauerinteresse. "Wir möchten, dass alle Närrinnen und Narren unbeschwert Karneval feiern können", so Landrat Dr. Kai Zwicker. "Deshalb setzten wir alle eigenen verfügbaren Kräfte ein und haben weitere Beamtinnen und Beamte zur Unterstützung angefordert. An den tollen Tagen werden insgesamt mehr als 350 Polizistinnen und Polizisten rund um die Karnevalszüge für Sicherheit sorgen." Während der Vorbereitung der Einsätze stehen die Leiter der Polizeiwachen in engem Kontakt mit den Kommunen, um die lokalen Sicherheitskonzepte abzustimmen. Die Polizei und die Ordnungsbehörden ziehen für die Sicherheit der Bevölkerung an einem Strang. Die Kreispolizeibehörde Borken hat, wie in den letzten Jahren auch, Kräfte der Bereitschaftspolizei angefordert. Eingesetzt werden zudem Polizeistudentinnen und -studenten der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung. Ihnen stehen erfahrene Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zur Seite. Wesentlicher Bestandteil der Einsatzkonzeption ist das frühzeitige und konsequente Einschreiten gegen betrunkene Unruhestifter, Krawallmacher und Straftäter. Die Sicherheit aller Jecken genießt dabei die oberste Priorität. Um Verletzungsrisiken zu vermeiden bittet die Polizei auf die Mitnahme von Glasflaschen und Gläsern während der Karnevalsumzüge zu verzichten. Während des Straßenkarnevals wird die Polizei gemeinsam mit Mitarbeitern der örtlichen Ordnungs- und Jugendämter Jugendschutzkontrollen durchführen. Alkoholisierte Kinder werden in Obhut genommen und den Erziehungsberechtigen übergeben. "Diese gemeinsamen Kontrollen haben sich bewährt", führt der Leitende Polizeidirektor Frank Burre aus. Aber auch bei den feiernden Erwachsenen gibt es immer wieder Unbelehrbare, die sich alkoholisiert und mit eingeschränkter Reaktionsfähigkeit ans Steuer setzen. Selbst ein kleiner Verkehrsunfall mit 0,3 Promille kann bereits den Führerschein kosten und Ärger mit der Versicherung verursachen. Alle Verkehrsteilnehmer müssen sich an den Karnevalstagen auf verstärkte Alkoholkontrollen einstellen. Die Polizei im Kreis Borken wird alles tun, damit die Menschen sicher feiern können. Dennoch sollten Bürgerinnen und Bürger bei aller Ausgelassenheit auf sich und andere achten und bei Gefahrenlagen sofort den Notruf 110 wählen.
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(ots) - (fr) Wie im letzten Jahr wird die Polizei im Kreis Borken schwerpunktmäßig zum Jahreswechsel Alkohol- und Drogenkontrollen durchführen. Dabei werden die Verkehrsteilnehmer nicht nur auf den Hauptdurchgangsstraßen, sondern auch auf den sog. "Alkoholschleichwegen" überprüft. Mit dieser Ankündigung verbindet die Polizei den Appell an alle Verkehrsteilnehmer, keine Fahrzeuge unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zu führen. "Wer sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen führt, verhält sich unverantwortlich, rücksichtslos und gefährdet sich und andere Verkehrsteilnehmer", so Jochen Büßink, Leiter der Direktion Verkehr bei der Kreispolizeibehörde Borken. Was viele nicht wissen: Wer in einen Unfall verwickelt wird oder unsicher fährt, kann schon ab 0,3 Promille Blutalkoholkonzentration oder bei Drogeneinfluss seinen Führerschein verlieren. "Jeder, der an den Feiertagen mit seinem Fahrzeug unterwegs ist, sollte auf Alkohol verzichten oder auf Bus, Bahn und Taxi umsteigen", rät Büßink. Bei den Kontrollen zum Jahreswechsel 2014/2015 wurden 902 Fahrzeugführer überprüft, 180 Alkoholtests und 14 Drogenschnelltests durchgeführt. Sechs Autofahrer standen unter Alkohol- und zwei unter Drogeneinfluss. Ein Autofahrer hatte sowohl Drogen als auch Alkohol konsumiert. In drei der genannten Fälle lagen Verkehrsstraftaten vor, da die Beschuldigten fahrunsicher waren. Ihre Führerscheine wurden sichergestellt. In den anderen sechs Fällen wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Ein Mensch wurde bei einem Verkehrsunfall mit der Unfallursache "Alkohol" leicht verletzt. "Wir würden uns sehr freuen, wenn sich die Verkehrsunfall- und Kontrollbilanz beim anstehenden Jahreswechsel verbessern würde", so Jochen Büßink.
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