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(ots) /- Tempo 91 statt der höchstens erlaubten 50 km/h: Sich und andere gefährdet hat durch seine Raserei ein Autofahrer, der in der vergangenen Woche innerorts auf der Borkener Straße in Ahaus-Wüllen unterwegs war. Er gehört zu den im negativen Sinne herausragenden Tempo-Sündern, die der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken zwischen dem 11. und 17. Juli erfasst hat. Die Beamten nahmen an insgesamt 16 Messstellen die Geschwindigkeit von 4.726 Verkehrsteilnehmern ins Visier - 171 von ihnen waren zu schnell unterwegs. 145 Betroffene zahlten ein Verwarnungsgeld oder erhielten einen Zahlschein, in Fällen leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren ein. Drei Fahrer waren so schnell unterwegs, dass sie nun einem Fahrverbot rechnen müssen. Dazu zählen neben dem genannten Fall in Ahaus auch ein weiterer Fahrer im Bereich des Verkehrsdienstes Nord, der die K17 in Ahaus-Alstätte außerorts mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h statt der dort erlaubten 70 km/h befuhr. Im Gebiet des Verkehrsdienstes Süd kommt ein Fahrverbot auf einen Autofahrer zu, der außerorts in Raesfeld mit Tempo 112 auf der L896 unterwegs war - erlaubt ist auf dem betreffenden Abschnitt höchstens eine Geschwindigkeit von 70 km/h. Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Um diese Unfälle zu bekämpfen und zu verhindern, wird der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken seine Geschwindigkeitskontrollen weiter fortsetzen.
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