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Neue Führung in Westfalen Der Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Höxter-Warburg, Alfred Gemmeke, wurde auf der Versammlung des Maler-und Lackiererinnungsverbandes Westfalen einstimmig zum stellvertretenden Landesinnungsmeister gewählt. Dies ist umso eindrucksvoller, als das er erst vor gut einem Jahr in den Landesvorstand nachgewählt wurde. Mit Heike Balve-Richard von der Maler- und Lackiererinnung Unna wurde erstmalig eine Frau zur zweiten stellvertretenden Landesinnungsmeisterin gewählt. Ebenso neu im Amt ist Dietmar Ahle von der Maler- und Lackiererinnung Paderborn, der das Amt des Landesinnungsmeisters von Paul Laukötter übernahm. Damit stehen zwei Ostwestfalen an der Spitze des Verbandes dem 29 Innungen mit 1.700 Malerbetriebe angehören. Gemmeke, der einen Malerbetrieb in Steinheim betreibt, wurde auch als Landesvorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses wiedergewählt und vertritt somit weiterhin in der "großen Tarifkommission" des Bundesverbandes die Interessen. Die Kommission berät und verhandelt alle Tarifverträge, die Malerrente, Themen die die Urlaubskasse betreffen, Ausbildungsrahmenpläne usw. Schwerpunktmäßig setzt sich Alfred Gemmeke für den Abbau von Bürokratie im Handwerk, für Nachwuchswerbung und -förderung, für die Optimierung der Nachfolgeregelungen und für die aktive Werbung für das Ehrenamt im Malerhandwerk ein. Seit 17 Jahren ist der Maler- und Lackierermeister Obermeister seiner Innung, seit 2012 stellvertretender Kreishandwerksmeister im Kreis Höxter. In der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld - der 21.200 Handwerksbetriebe angehören - bekleidet er das Amt des Vorsitzenden vom Wirtschaftsförderungsausschusses. Zur Nachwuchssicherung zählt hierbei auch sein Einsatz im Meisterprüfungsausschuss der Kammer, dem er seit 2006 angehört sowie die Nachwuchswerbekampagne werde Maler, die er mitgegründet und maßgeblich mit entwickelt hat. Ein erfolgreiches Konzept von dem mittlerweile mehrere Landesverbände profitieren und das auch auf Bundesebene Interesse weckt. "Mit einer guten Vernetzung lässt sich vieles zum Wohle der Handwerker bewegen", so Gemmeke über seinen Wunsch nach aktivem Austausch in der Branche. Der Steinheimer wünscht sich, das "noch mehr Handwerksmeister bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren, denn nur wer versucht etwas zu verändern, hat die Chance zu Veränderungen. Und für sich selber lernt man auch eine Menge hinzu, das Leben wir bereichert".
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