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Friedhofswesen

Den Hinterbliebenen fällt es immer wieder schwer, die Beerdigung eines geliebten Verstorbenen zu organisieren und zu regeln. Vielfach hat der Verstorbene schon zu Lebzeiten hinsichtlich der Bestattungsform, aber auch über die Ausgestaltung des Grabes oder die spätere Grabpflege eine Regelung getroffen. Hat der Verstorbene keine Wünsche für seine Beerdigung geäußert, müssen die Hinterbliebenen sich für eine Bestattungsart entscheiden. Nach dem Ablauf der Ruhezeit muss die Grabstelle durch den Grabstellenverantwortlichen wieder abgeräumt werden.

Die Friedhofsverwaltung muss leider immer wieder feststellen, dass die Grabstelle eingeebnet, aber nicht wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt worden ist. Abräumen der Grabstelle bedeutet aber, dass die Bepflanzung, die Grableuchte, der Grabschmuck, das Grabmal und die Umrandung, auch die einbetonierten Fundamente, Folien unter Kiesbeeten, komplett entfernt und fachgerecht entsorgt werden müssen. Bei Bedarf ist entsprechend wieder Mutterboden aufzufüllen und die abgeräumte Stelle mit Grassamen einzusäen.

Ist der Grabstellenverantwortliche aus persönlichen oder auch aus altersbedingten Gründen nicht mehr in der Lage, die Arbeiten selbst auszuführen, muss hier evtl. ein Fachunternehmen auf dessen Kosten beauftragt werden. Bitte, denken Sie daran, das Grabmal ist das Eigentum des Nutzungsberechtigten und in Gänze zu entsorgen. Wie sie weiter damit umgehen, bleibt Ihnen überlassen. Die Orgelstadt Borgentreich muss nach dem Abräumen des Grabfeldes über die abgeräumte Grabstelle informiert werden. Sollten Sie diesbezüglich noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den Fachbereich III. Die Friedhofsverwaltung der Orgelstadt Borgentreich, Elvira Tewes, 05643/80940, elvira.tewes@borgentreich.de , nimmt auch die Meldung hinsichtlich der abgeräumten Grabstelle entgegen.

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
29. April 2017, 00:00
Autor
Rautenberg Media Redaktion