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Martinsfackeln leuchten im Rathaus Hardtberg

Hardtberg. Natürlich gab es sie, die klassischen Motive der Martinsfackeln wie Sonne, Mond und Sterne. Auch St. Martin selbst war zu sehen, wie er seinen Mantel mit einem Bettler teilt. „Wir legen schon Wert auf die traditionellen Motive", sagt Christa Hahn, Rektorin der Ludwig-Richter-Schule. Daneben darf es aber auch durchaus Aktuelles sein. So tummelten sich dann auch etliche Minions und ein paar lustige Mickymäuse. Daneben gab es aber auch viel anderes Bestaunenswertes: da grinsten kleine Gespenster, Fabelwesen mit Federn und Flügeln flatterten, es wanden sich prächtige Drachen und freundliche Kraken. Hier baumelte ein kleines Schaf, dort ein Frosch, Gänse und Schafe vervollständigten die Vertreter. Und manche Fackel war einfach nur schön anzusehen liebevoll gestaltet und fantasievoll verziert. Eine unglaubliche Vielfalt origineller Ideen spiegelte sich in den Fackeln, die in der Martinsfackelausstellung im Rathaus Hardtberg zu bewundern waren.

Grund zur Freude nicht nur für Bezirksbürgermeisterin Petra Thorand. Sie verwies auf den alten Brauch der Fackelumzüge, der sich bis heute erhalten Petra Thorand freute sich über die rege Teilnahme und über soviel Kreativität und Phantasie. Sie bedankte sich besonders herzlich bei den Kindern, die die Fackeln mit viel Freude und Einsatz gebastelt hatten.

Besonders schön. die die Fackeln durften in diesem wieder leuchten. „Geht aus Sicherheitsgründen nicht" hatte das Amt für Arbeitssicherheit im letzten Jahr befunden. Diesesmal waren sie mit Sicherheitsleuchtbirnchen bestückt und sorgten so wieder ür die gewohnt stimmungsvolle Atmosphäre befunden.

Die Bezirksbürgermeisterin lobte den Einsatz der vielen fleißigen Fackelnbastler. Dass im Stadtbezirk ein großes Interesse an den alten Martinsbräuchen besteht, zeigte sich daran, dass in diesem Jahr 123 Klassen und Gruppen mitgemacht und rund 3357Fackeln gebastelt hatten. Ein echter Rekord!

Darüber freute sich auch St. Martin (Daniel Klein), der die Kinder herzlich begrüßte. Ihm ist es ein besonderes Anliegen, die traditionellen Martinsbräuche am Leben zu erhalten. So erzählte er den Kinder die Martinsgeschichte und sorgte für Staunen, als er demonstrierte, wie damals Sankt Martin seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte.

Die Kinder konnten sich auch an einem weiteren alten Martinsbrauch erfreuen. Als Dankeschön für ihre Teilnahme am Fackelbasteln schenkte ihnen St. Martin einen Weckmann.

CSH

Ein richtiger Wecken gehört auch dazu

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Veröffentlicht
12. November 2016, 00:00