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Hallo Gestern - willkommen Heute Wir sind zusammengewachsen: Chapeau: 50 Jahre "Rhein-Sieg-Kreis" Schön aufpassen, Sie tragen da einen VW-Käfer! Mit diesen Worten ermahnte mein Vater, Ewald Rautenberg, einen jungen Mann bei einem inhäusigen Umzug des Rautenberg Verlags in Siegburg, Zeithstraße, der gerade eine "Maschine" über Flure und Treppen für eine Kollegin zu deren neuem Arbeitsplatz schleppte. Damals wurden die Zeitungen mit Kugelkopfmaschinen geschrieben. Eine großartige Erfindung: jetzt verhakten sich die Buchstaben nicht mehr und - was noch viel wichtiger war - durch die verschiedenen Kugelköpfe konnte sogar in verschiedenen Schriftschnitten gesetzt werden: mager, kursiv und fett. Wert einer solchen Schreibmaschine waren rund 1.200 Mark und damit der eines äußerst erstrebenswerten Familienvehikels, des VW-Käfers. Willkommen in den End-Sechzigern und bei der heutigen Rautenberg Media KG. Wilde Zeiten sind gerade angebrochen für das noch junge, im Januar 1961 gestartete Unternehmen, denn mit der 1969 einhergehenden Zusammenlegung vieler Gemeinden zu Gemeinden oder Städten enden nahezu die Hälfte aller bis dahin geschlossenen Verträge mit Kommunalverwaltungen zur Veröffentlichung amtlicher Bekanntmachungen, weil die verschiedenen Rathäuser fusioniert wurden. Harter Tobak für den damals gerade 38-jährigen Unternehmer. (Der durch seine kleine, schmale Gestalt und beinahe bartlose Haut rund zehn Jahre jünger und damit so jugendlich wirkt, dass er von Kunden bei "wichtigen Gesprächen" oft nach dem Vater gefragt wird - schließlich sollte es doch einen "richtigen" großen, integren, älteren Chef mit grauem Haar und Bierbauch geben.) Das Unternehmen überlebt den herben Rückschlag nicht nur, sondern kann in den folgenden Jahren so expandieren, dass die Räumlichkeiten - inzwischen wird auf beiden Seiten der Zeithstraße produziert - zu klein werden und der Bau eines neuen Firmensitzes in Troisdorf, Mendener Straße, geplant wird. Die Ölkrise, nahezu Vollbeschäftigung mit großen Problemen Mitarbeiter zu finden, und viele andere Hindernisse werden in den kommenden Jahren zu bewältigen sein. Aus der Not eine Tugend gemacht: Mütter und Wiedereinsteigerinnen gibt es in der Wunderwirtschafts- und auch Babyboomerzeit zuhauf. So werden die Zeitungen bei Rautenberg Media bis heute in Grafik-Design, Satz und Layout vorwiegend von Mediengestalterinnen hergestellt. Wir erinnern uns gerne an das Gestern, denn viele unserer Kunden sind uns über Jahrzehnte treu geblieben. Wir freuen uns, dass Sie heute da sind und freuen uns auf eine gemeinsame Zukunft mit vielen neuen Anforderungen (Digitalisierung) und Innovationen, die unser Leben täglich verändern. Aber bitte nicht vergessen: JETZT ist die beste Zeit zu leben! Wir grüßen alle Leserinnen und Leser, die verehrte Kundschaft, sowie alle Mitarbeiter und einfach alle, die uns kennen, sehr herzlich. Bleiben Sie gesund und genießen Sie unseren wunderschönen Rhein-Sieg-Kreis und die umfassende Informationen in Ihrer/unserer Gemeinde- oder Städtezeitung von Rautenberg Media. Wir freuen uns auf die Zukunft mit Ihnen! Wir verlegen ZEITUNGEN in ALLEN STÄDTEN UND GEMEINDEN DES RHEIN-SIEG-KREISES. Für unsere Kunden produzieren wir sehr gerne auch: Drucke (Kataloge, Broschüren), Homepages und Shops und Filme. Besuchen Sie uns auf oder dem Social-Media-Portal: Wir sind und bleiben Ihr Medienpartner in der Region. Wir sehen uns - bis bald. Ihre Rautenberg Media/Troisdorf
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Übergang von der Schule in die Lehre Tipps für die Lehrstellensuche Schon während der Schulzeit beschäftigen sich Burschen und Mädels mit der Frage, welcher beruflichen Tätigkeit sie später nachgehen wollen. Doch die Suche nach einer passenden Lehrstelle kann sich für die jungen Menschen manchmal als schwierig erweisen. Anlaufstellen mit Informations- und Beratungsangeboten für Jugendliche sind in dieser Phase von hoher Bedeutung. Der Lehrstellenmarkt ist riesig und genauso vielfältig sind die Möglichkeiten, die Schülerinnen und Schüler für die Suche nach einer passenden Lehrstelle nutzen können. Fünf Tipps für den Weg zum Traumberuf: 1. Ein Berufslexikon verrät alles, was man über Lehrberufe wissen sollte: Lehrinhalte, berufstypische Tätigkeiten, Lehrlingsentschädigung, Spezialisierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Der ideale Zeitpunkt für die Nutzung ist gleich zu Beginn der Lehrstellensuche - so kann man früh genug Informationen sammeln. 2. Die Berufsberatung ist meist ein kostenloses Angebot, welches man bei unterschiedlichen Institutionen in Anspruch nehmen kann. 3. Online-Jobbörsen sind aus der Lehrstellensuche nicht mehr wegzudenken. Mit Hilfe von Filterfunktionen gelangt man schnell zu passenden Stellen. Zusätzlich kann in vielen Online-Lehrstellenbörsen ein Bewerberprofil angelegt werden. 4. Auf Jobmessen und Lehrlingsbörsen sind viele Arbeitgeber vertreten. Diese informieren Schüler und Absolventen vor Ort über Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten im jeweiligen Unternehmen. Schüler haben die Chance, potenzielle Lehrbetriebe kennenzulernen, sich im persönlichen Gespräch beim Personaler vorzustellen und sich nach freien Lehrstellen zu erkundigen. 5. Internetpräsenzen: Neben der Unternehmenswebsite verraten auch die Social-Media-Seiten viel über den jeweiligen Betrieb und helfen dabei, sich ein Bild von der zukünftigen Lehrstelle und der Unternehmenskultur zu machen. Auch Tage der offenen Tür oder andere Events werden häufig über Online-Kanäle angekündigt und bieten die Chance, den Lehrbetrieb von innen kennenzulernen und sich mit anderen Lehrlingen auszutauschen. (wwp/aubi-plus)
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