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(ots) /- Mit Kontrollen mussten Autofahrer am gestrigen Donnerstag (17.05.2018) in Bonn und der Region rechnen. Die Bonner Polizei beteiligte sich an einem grenzüberschreitenden Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität und der Hauptunfallursachen. Besonders im Fokus dabei standen überregional agierende mobile Einbrecherbanden. Ab den Mittagsstunden führten rund 110 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowohl mobile als auch stationäre Kontrollen in Bonn, Bornheim und Bad Honnef durch. Insgesamt wurden 251 Fahrzeuge und 352 Personen überprüft. Darunter befanden sich auch zwei Personen, die per Haftbefehl gesucht wurden. Gegen einen 26-Jährigen, den die Beamten um 15:40 Uhr in einem Fernbus an der Joseph-Beuys-Allee kontrollierten, lagen sogar zwei Haftbefehle vor. Der Mann wurde festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Zwei 26 und 33 Jahre alte Fahrzeugführer wurden in Bad Honnef-Aegidienberg per Schnelltest positiv auf Betäubungsmittel getestet. Gegen beide wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der 26-Jährige führte außerdem eine PTB-Waffe mit sich, ohne im Besitz der erforderlichen Berechtigung zu sein. Insgesamt wurden 61 Verkehrsverstöße festgestellt und durch Verwarngelder und Ordnungswidrigkeitenanzeigen geahndet. Neben der Ahndung der Verkehrsverstöße zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen bestand der Zweck der Kontrollen gemäß der "Aachener Erklärung" auch darin, den Kontrolldruck auf reisende Täter zu erhöhen und gewonnene Erkenntnisse zu Reiserouten, Täterstrukturen und genutzten Fahrzeugen im Zuge weiterer Ermittlungen zu nutzen. Die Aachener Erklärung ist eine Vereinbarung der Innenminister des Bundes, der Länder Nordrhein-Westfahlen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen sowie Belgien und den Niederlanden, deren Ziel die gemeinsame Bekämpfung der Eigentumskriminalität und der Hauptunfallursachen ist.
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