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(ots) /- Die Beamtinnen und Beamten der Bonner Polizei waren auch am vierten Tag der Großkirmes bis spät in die Nacht auf dem Jahrmarktgelände unterwegs. Sie sprachen gegen neun Personen Platzverweise aus. Gegen 00:55 Uhr kam es in einem Festzelt zu einer handfesten Schlägerei unter mehreren Männern. Zwei Tatverdächtige im Alter von 24 und 25 Jahren wurden in Gewahrsam genommen. Einer von ihnen soll bei dem Einsatz einen Polizeibeamten ins Gesicht geschlagen und leicht verletzt haben. Insgesamt wurden fünf Körperverletzungen bei der Polizei angezeigt. Um 18:45 Uhr hatten Mitarbeiter des Ordnungsaußendienstes der Stadt Bonn und der Bonner Polizei einen 34-jährigen Mann bemerkt, der kostenfreie Broschüren zum Kauf anbot. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann ein Klappmesser mit sich führte, obwohl gegen ihn ein entsprechendes Waffentrageverbot besteht. Das Messer wurde sichergestellt, ein Platzverweis ausgesprochen und eine Anzeige erstattet. Trotz dieser Ereignisse spricht Einsatzleiter, Erster Polizeihauptkommissar Gerd Peter von einem weiterhin insgesamt überwiegend friedlichen und störungsfreien Verlauf der Großkirmes. "Unsere gemeinsamen Streifen mit dem Ordnungsaußendienst der Stadt Bonn und das frühzeitige Einschreiten gegen Krawallmacher haben sich bislang bewährt". Im Umfeld des Veranstaltungsgeländes führte die Polizei erneut Verkehrskontrollen durch. Bei 27 kontrollierten Fahrzeugführern wurden drei Verkehrsverstöße geahndet. Alle gezielten Alkoholkontrollen verliefen erfreulicherweise ergebnislos. Heute Abend endet die Kirmes mit dem traditionellen Feuerwerk.
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(ots) /- Mit Kontrollen mussten Autofahrer am gestrigen Donnerstag (17.05.2018) in Bonn und der Region rechnen. Die Bonner Polizei beteiligte sich an einem grenzüberschreitenden Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität und der Hauptunfallursachen. Besonders im Fokus dabei standen überregional agierende mobile Einbrecherbanden. Ab den Mittagsstunden führten rund 110 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowohl mobile als auch stationäre Kontrollen in Bonn, Bornheim und Bad Honnef durch. Insgesamt wurden 251 Fahrzeuge und 352 Personen überprüft. Darunter befanden sich auch zwei Personen, die per Haftbefehl gesucht wurden. Gegen einen 26-Jährigen, den die Beamten um 15:40 Uhr in einem Fernbus an der Joseph-Beuys-Allee kontrollierten, lagen sogar zwei Haftbefehle vor. Der Mann wurde festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Zwei 26 und 33 Jahre alte Fahrzeugführer wurden in Bad Honnef-Aegidienberg per Schnelltest positiv auf Betäubungsmittel getestet. Gegen beide wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der 26-Jährige führte außerdem eine PTB-Waffe mit sich, ohne im Besitz der erforderlichen Berechtigung zu sein. Insgesamt wurden 61 Verkehrsverstöße festgestellt und durch Verwarngelder und Ordnungswidrigkeitenanzeigen geahndet. Neben der Ahndung der Verkehrsverstöße zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen bestand der Zweck der Kontrollen gemäß der "Aachener Erklärung" auch darin, den Kontrolldruck auf reisende Täter zu erhöhen und gewonnene Erkenntnisse zu Reiserouten, Täterstrukturen und genutzten Fahrzeugen im Zuge weiterer Ermittlungen zu nutzen. Die Aachener Erklärung ist eine Vereinbarung der Innenminister des Bundes, der Länder Nordrhein-Westfahlen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen sowie Belgien und den Niederlanden, deren Ziel die gemeinsame Bekämpfung der Eigentumskriminalität und der Hauptunfallursachen ist.
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