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Rhein-Sieg-Kreis (RSK/BN) / Berlin – Wenn der Koalitionsvertrag auch in Sachen Bonn so Realität wird, wie er im Entwurf vorliegt, wäre dies Anlass zu großer Zufriedenheit in der Region. Das ist die vorläufige Einschätzung von Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan und den Landräten Sebastian Schuster, Rhein-Sieg-Kreis, sowie Jürgen Pföhler, Kreis Ahrweiler: „Wir danken allen, die daran mitgewirkt haben, Bonns Rolle als zweites politisches Zentrum der Bundesrepublik festzuschreiben sowie den UNO-Standort Bonn zu stärken“. Es zeige sich, wie richtig und wichtig es war, in einer überregionalen und überparteilichen Arbeitsgruppe ein Positionspapier zu erarbeiten, das als Basis für die Formulierungsvorschläge im Koalitionsvertrag dienen konnte. Die Arbeitsgruppe, zu der der Bonner Oberbürgermeister eingeladen hatte, war gemeinsam von Sridharan, Schuster und Pföhler geleitet worden. In dem Papier war noch einmal unterstrichen worden, dass sich die Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler auf der Basis des Berlin/Bonn-Gesetzes zum politischen, administrativen und wissenschaftlichen Kompetenzzentrum für Deutschland entwickelt habe. Nach bisherigem Kenntnisstand soll der Bund mit der Region sowie den Ländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine vertragliche Zusatzvereinbarung schließen, um Planungssicherheit herzustellen. Dabei werden besonders die Bundesministerien mit erstem Dienstsitz in Bonn als Grundlage für die Fortentwicklung der bereits vorhandenen thematischen Kompetenzfelder angesehen. Der deutsche UN-Standort in Bonn, an dem derzeit 20 Organisationen der Vereinten Nationen ihren Sitz haben, soll weiter ausgebaut werden. Dazu gehöre die weitere Ansiedlung von Institutionen der UNO, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für internationale Organisationen – insbesondere auch durch ein Gaststaatgesetz – und die verstärkte Anwerbung internationaler Tagungen und Kongresse in Bonn.
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Im Bonner Lokal “Südbahnhof” hat sich am 11. April der Kreisverband Bonn der Piratenpartei gegründet. In einer mehr als sechs Stunden dauernden Mitgliederversammlung wurde zunächst eine Satzung beschlossen und anschließend der Vorstand gewählt. Neben dem ersten Vorsitzenden, dem Diplom-Wirtschaftsinformatiker und Listenkandidaten für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Kemal Kaygusuz (34) und dem zweiten Vorsitzenden, dem Postange­stellten Roland John (32), wurden vier Beisitzer gewählt. Dies sind die Politikstudentin Julia Schramm (24), die auch als Direktkandidatin für die kommende Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen antritt, der Bank­angestellte und ehemalige Vorstandsvorsitzende der Piratenpartei Nordrhein-Westfalen, Bernhard Smolarz (40), der Informatiker Thomas Nesges (32) und der Informatikstudent Valentin Brückel (29). Schatz­meister ist der Postangestellte Felix Kopinski (34). Horchert, der auch als Listen- und Direktkandidat für die kommende Landtagswahl antritt wurde auch zum Kassenprüfer des Kreisverban­des gewählt. Diese Aufgabe teilt er sich mit dem IT-Consultant Olaf Grönemann (46).Der Vorstandsvorsitzende der Piratenpartei Bonn zeigt seine Freude: »Mit der KV Gründung haben die Bonner Piraten ihrem politischen Wil­len eindrucksvoll Ausdruck verliehen. Wir als Vorstand bedanken uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen und wollen als Team mit un­serer Arbeit das Fundament für einen effektiven und effizienten Kreis­verband legen. Wir sind nun auf Augenhöhe mit den anderen Parteien, wir bieten eine echte politische Alternative. Die Piraten sind endlich in Bonn angekommen, und darüber freue ich mich sehr.«
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