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Raum-Resonanzen So 01.09.2019 | 17.00 Uhr Konzert: Johannes S. Sistermanns, Andreas Wagner Zwischenimpuls: Hans-Ulrich Werner Eintritt Abendkasse: 8,00 € im Anschluss: Künstlergespräch mit Johannes S. Sistermanns So 01.09.2019 | 19.00 Uhr Johannes S. Sistermanns Dr. Johannes Sabel, Kath. Bildungswerk Bonn »raum:hören« erkundet den Kirchenraum als Resonanzkörper – mit Musik, Performance, Wort. Das Kirchengebäude selbst besteht aus zahllosen raum- sowie klangprägenden Elementen wie Wänden, Decken, Fußböden, hat Durchgänge, eine Krypta, Sakristei, Empore, Altarraum und einen Glockenturm. Sie alle sind auch Fassung, das Behältnis für Klang, Sprach- sowie Musikklang, produzierte Nebengeräusche sowie Resonanzkörper für viele Klänge aus dem Außenraum um die Kirche selbst. Mit »raum:hören« werden architektonische Perspektiven, visuelle Fluchten zu hörbaren Resonanzräumen. Stimmen, Materialien und Instrumente bewegen sich durch diese Räume, die sich zunehmend gegenseitig im Klang spiegeln und immer neue Klangmischungen ergeben. Räume überlappen sich, verklingen sich gegenseitig und geben akustisch ein Bild von ihrer Größe. Resonanzhören ist auch ein Raumhören. »raum:hören« ist experimentelle, künstlerische Antwort auf Fragen an den Raum, den wir alltäglich erfahren, selten aber in diesen Perspektiven: Wie lange dauert ein Raum? Was ist der Weg des Klanges durch den Raum, höre ich seine Raumschichtungen? Was ist das atmosphärische Potential in ihm? Hören wir nur in die Resonanz hinein oder können wir mit ihr korrespondieren? Ihr uns öffnen und wir selbst in Resonanz hierzu gehen? Johannes S. Sistermanns gehört zu den einflussreichsten Klangkünstlern der Gegenwart. Zwischen Kalkutta, New York, Hong Kong, Tokyo, Perth - und Donaueschingen bewegt sich nicht nur der Künstler Sistermanns und seine Projekte, sondern liegen auch die Quellen und Einflüsse seiner Arbeit – was es heißt, mit Klang Räume völlig neu erfahrbar zu machen und, nach Jahrelanger Auseinandersetzung mit Raumklang, einen Aufsatz mit dem Untertitel „Alles was ich über Raum nicht weiß“ zu publizieren, erleben Sie vom 1. bis 3. September in dem Projekt „raum:hören“ in Trägerschaft des Kath. Bildungswerkes Bonn in der Kreuzkirche in Bonn. Neben Sistermanns wird der Offenbacher Professor für Audioproduktion, Sound Design und Medien Hans-Ulrich Werner, der als „einer der vielseitigsten Klangforscher Deutschlands“ (Deutschlandfunk) gilt, das erste Konzert am 1. 9. 2019, 17.00 Uhr – in Form eines Zwischenimpulses - reflektieren. Im Anschluss an das Konzert haben Sie Gelegenheit, bei einem Künstlergespräch mit Johannes S. Sistermanns etwas genauer „hinter die Kulissen“ der Klangkunst zu schauen. Beim zweiten Konzert – „Raum Atmos“ am 3. 9. 2019, 19.30 Uhr – wird der Philosoph Reinhardt Knodt mit einer „Philosophie der Korrespondenz“ als Reflex auf das Klangkunstexperiment des Komponisten Johannes S. Sistermanns in diesen Abend einführen:„Wir leben in einer Atmosphäre der Dinge, im Bann von Ereignissen und beeinflusst von Personen, dem »Zeitgeist« oder auch einfach nur der Stimmung eines Gartens oder eines architektonischen Raumes. Was sich im Atmosphärischen zeigt, sind nicht einfach Gefühle, Bilder oder Symbole, sondern das allgemeine Geschehen der Korrespondenzen, an dem wir mehr oder weniger Anteil haben, je nachdem ob wir uns einbringen oder verweigern. Dieses Geschehen ist allgegenwärtig und wirkungsvoller als wir oft glauben. Auch die Phänomene des Religiösen, der Liebe oder der Sehnsucht gehören hierher.“ Für beide Konzertabende sind sicher nicht nur einzelne Instrumente ungewöhnlich, sondern auch ihre Mischung: Am ersten Abend – „Raum Resonanzen“ – sind es neben Saxophon, Bassklarinette, Orgel und Stimme auch Basalt-Lava-Stein, Transducer und Smartphone. Am zweiten Abend – „Raum Atmos“ – sind es neben Sopranino Saxophon, Renaissance Klarinette, Traversflöte, Mersenne und Stimme auch Monochord, Megaphon und Exciter.
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Auch Hunde werden immer älterNur 5 % von etwa elf Mio. Hunden krankenversichert (akz-o) Auf der Liste der beliebtesten Haustiere steht der Hund weit oben. Der geliebte Vierbeiner ist einfühlsam und bringt Leben ins Haus. Für viele Menschen ist der Hund gesundheitsfördernd. Er leistet Gesellschaft, sorgt für Bewegung und verschenkt bereitwillig Glückshormone. Wissenschaftler der Universität Uppsala haben zwölf Jahre lang die Gesundheit und den Lebensstil von 3,4 Millionen Erwachsenen erforscht. Das Ergebnis ist beeindruckend: Bei Singles ist die Sterblichkeit unter den Hundebesitzern um 33 Prozent geringer als in der Vergleichsgruppe. Der Bundesverband für Tiergesundheit hat allerdings schon vor Jahren herausgefunden, dass auch unsere vierbeinigen Freunde immer älter werden. Diese an sich gute Nachricht bedeutet jedoch, dass viele Hundehalter im Laufe der Jahre etliche Male zum Tierarzt gehen müssen. "Im Alter bleibt es häufig nicht bei einer Krankheit. Tierärzte sprechen dann von Mehrfacherkrankungen", so der Verband. Eine Möglichkeit, mit der Sorge vor der damit verbundenen finanziellen Belastung umzugehen, ist der Abschluss einer Hundekrankenversicherung. Die Idee, neben der gängigen Haftpflichtversicherung auch eine Krankenversicherung anzubieten, ist noch recht neu - dabei ist die Gothaer Versicherung einer der Vorreiter auf diesem Markt: "Bislang sind nur fünf Prozent von insgesamt etwa elf Millionen Hunden in Deutschland krankenversichert", weiß Konrad Göbel, bei der Gothaer Experte für das Thema Tierkrankenversicherung. "Die Kunden wünschen vor allem die Abdeckung der recht hohen Kosten einer Tier-OP, die nicht jeder ohne weiteres aus seinem Budget stemmen kann." Verschiedene Module für unterschiedliche Bedürfnisse: Je älter die Tiere werden, umso anfälliger werden sie gegenüber den sogenannten "altersbedingten" Krankheiten. Von einer Diagnose bis hin zur Operationskostenübernahme gibt es viele Optionen auf dem Versicherungsmarkt - diese sollte der Hundebesitzer sich genau ansehen. Manche Versicherungen übernehmen einen Zuschuss zur Kastration. Andere tragen Kosten, die für Impfungen oder Nachsorge anfallen. Auch gibt es Versicherungen wie die Gothaer, die verschieden Zusatzkosten tragen. Hier greift der Versicherungsschutz, wenn ein alleinstehender Hundehalter erkrankt und das geliebte Tier für eine begrenzte Zeit in einer Pflegeeinrichtung untergebracht werden muss, die Versicherung organisiert die Unterbringung des Hundes. Es gibt zudem telefonische Hilfe bei Rechtsfragen und europaweiten Auslandschutz. Ein Vergleich lohnt sich also.
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