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Mehr als 500 Menschen besuchten "Stehlgutausstellung" im Polizeipräsidium - Elf Einbruchsopfer erkannten Eigentum wieder - Fotos der Wertgegenstände auch im Internet - Weiterhin Hinweise erbeten

(ots) - Gut besucht war die "Stehlgutausstellung" am Sonntag, 13.01.2013 im Foyer des Polizeipräsidiums Bonn. Hier zeigten die Einbruchsermittler der Bonner Polizei rund 180 Wertgegenstände, die im Dezember 2012 bei der Festnahme von drei Tatverdächtigen sichergestellt wurden. Die Wertsachen stammen nach dem derzeitigen Sachtstand aus Einbrüchen in Einfamilienhäuser in Bonn, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal, Königswinter und Bad Honnef im Zeitraum von Juni bis zur Festnahme der Verdächtigen im Dezember. (siehe hierzu auch unsere Pressemeldungen vom 11.01. und vom heutigen Tag)

Während der vierstündigen Ausstellung nutzten 522 Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Zuständigkeitsbereich der Bonner Polizei, die Geschädigte von Einbrüchen in Einfamilienhäuser und Wohnungseinbrüchen geworden sind, die Gelegenheit, unter den Halsketten, Ringen, Armbändern und Uhren sowie Münzen, Steifftieren, Mobiltelefonen, Handheld-Spielkonsolen, Laptops, Navigationsgeräten und weiteren Elektronikartikeln ihr Eigentum zu identifizieren.

Elf (11) Einbruchsopfer haben in der Ausstellung ihr Eigentum wiedererkannt und bekommen dieses in den nächsten Tagen, nach Abwicklung der noch notwendigen Formalitäten, ausgehändigt.

"Einen Teil ihres Eigentums zurückzuerhalten, kann den Geschädigten helfen, den Einbruch besser zu verarbeiten. In der Ermittlungsgruppe haben wir durch die Zuordnung der Gegenstände gute Ansätze gewonnen, um weitere Straftaten aufzuklären. Zudem haben wir dadurch wichtige Hinweise auf den Aktionsradius der drei Festgenommenen erhalten", zeigte sich Kriminalhauptkommissar Jörg Wilhelm vom Kriminalkommissariat 34 am Sonntagnachmittag zufrieden mit dem Ergebnis der Ausstellung.

Die Fotos der Wertsachen sind weiterhin auf der Homepage der Bonner Polizei unter www.polizei.nrw.de/bonn eingestellt. Die Ermittler fragen:

  • Wem gehören die hier gezeigten Wertgegenstände?
  • Wo wurden diese möglicherweise entwendet?

Hinweise nehmen die Beamten des Kriminalkommissariats 34 unter der Rufnummer 0228/15-0 entgegen.

Während der Stehlgutausstellung standen im Foyer auch zwei technische Berater des Kommissariats Kriminalprävention/Opferschutz als Ansprechpartner zur Verfügung. Mehr als 80 Interessierte nutzten diesen kostenlosen Service. Anhand mehrerer Anschauungsobjekte ließen sie sich zur richtigen Sicherung von Fenstern und Türen beraten und bekamen Hinweise zum richtigen Verhalten bei verdächtigen Wahrnehmungen im Wohngebiet.

Ort
Veröffentlicht
13. Januar 2013, 13:43