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Vor 25 Jahren: Bärbel Dieckmann wird erste Bonner Oberbürgermeisterin Der 3. November 1994 war ein historischer Tag für Bonn: Mit den Stimmen der ersten rot-grünen Mehrheit im Stadtrat wird Bärbel Dieckmann zur ersten sozialdemokratischen Oberbürgermeisterin der Stadt gewählt. In den folgenden Jahren gelingt der Stadt mit ihr an der Verwaltungsspitze der Strukturwandel von der Bundeshauptstadt zur Bundes- und UN-Stadt. Die Fraktionsvorsitzende Angelika Esch dazu: "Mit der Entscheidung von 1991, den Regierungssitz von Bonn nach Berlin zu verlegen, war klar, dass auf unsere Stadt tiefgreifende Veränderungen zukommen würden. Die Aufgabe, diese zu gestalten, hat Bärbel Dieckmann ab 1994 angenommen und erfolgreich umgesetzt. An erster Stelle steht dabei ohne Zweifel, dass es ihr gelungen ist, die Vereinten Nationen nach Bonn zu holen. Mit dem UN-Klimasekretariat an der Spitze haben inzwischen 19 Organisationen der Vereinten Nationen ihren Sitz in Bonn. Das WCCB als äußeres Zeichen und Bedingung für die Ansiedlung der UN in Bonn ist heute eine Erfolgsgeschichte. Hinzukommen zahlreiche Nicht-Regierungsorganisationen, die im Gefolge der UN ihren Hauptsitz in Bonn haben. Darüber hinaus prägen auch die Bundesministerien und -ämter nach wie vor das Bonner Stadtbild. Aber auch andere Aspekte, die heute unsere Stadt ausmachen und besonders machen, haben ihre Ursprünge in den 15 Jahren, die Bärbel Dieckmann Oberbürgermeisterin war. Dies gilt etwa für die Einführung der offenen Ganztagsschulen, den verstärkten Ausbau der Kindertagesstätten oder die Wiedereinführung des Beethovenfestes. Bonn hat sich zu einem starken Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort entwickelt. Die Kulturlandschaft ist ausgesprochen vielfältig. Bonn ist heute eine starke, lebendige und liebenswerte Stadt; der Strukturwandel ist gelungen. Das ist das Verdienst von Bärbel Dieckmann und ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern in der Bonner Verwaltung."
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