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Traditionelle Mundartmesse am Beueler Rheinufer

Was ist am Beueler Rheinufer los, wenn 50 Biertischbänke, die beliebten schattigen Plätze auf den Bänken unter den Bäumen besetzt sind, dennoch viele Besucher stehen müssen und Fahrradfahrer absteigen und einige Zeit innehalten? Die Antwort:die traditionelle Mundartmesse des Schiffer-Verein!

Zuvor geht eine Prozession vom Haus des Käp'n Reiner Burgunder mit Dudelsackpfeifer Martin Fischer und dem Vorstand des Vereins in Begleitung des leitenden Pfarrers Dr. Wilfried Evertz mit der Traditionsfahne zum von Maria Burgunder festlich geschmückten Altar unter dem über die Toppen geflaggten Schiffermast, um dort die einmalige Mundartmesse unter den Augen des Schutzpatrons des Vereins, des Heiligen Nepomuk zu feiern. "Das ist schon etwas ganz Besonderes und charakterisiert die rheinisch-christliche Art, die wir in Beuel leben", stellt Pressesprecher Claus Werner Müller fest.

"Der Heilige Petrus muss ein Beueler sein", sagt Käpt'n Reiner Burgunder im Hinblick auf den strahlenden Sonnenschein bei seiner Begrüssung der vielen hundert Gäste, die trotz des frühen Morgens den Weg zum Nepomukplatz gefunden haben.

Musikalisch begleitet wird der stimmungsvolle Gottesdienst durch die Beueler Stadtkapelle unter der Stabführung von Frank Doenhardt und dem Männer-Gesang-Verein Loreley LiKüRa mit seinem Ersatzdirigenten Roland Theodor Westphal.

Hans Lennarz, Fachmann des Beueler Dialektes hat alle Messtexte und die Kirchenlieder in Beueler Mundart übersetzt, wobei es besonders schwierig ist, die Texte mit den jeweiligen Melodien in Einklang zu bringen.

Liesel Lorscheid trägt die Fürbitten in der ihr bekannten rheinischen Art vor.

Nachdem "Großer Gott wir loben Dich" verklungen ist, versammelt sich die Gottesdienstgemeinde unter der Fahne des Vereins und marschiert zu den Klängen des Dudelsacks entlang des Beueler Rheinufers zur Gaststätte "Dante", um dort mit einem zünftigen Frühschoppen den Gottesdienstmorgen zu beschließen.

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Veröffentlicht
03. Juni 2017, 00:00
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