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"Rotes Narrenhaus" im Beueler Süden

"LiKüRa" und "Kaasseler Jonge" haben jetzt ein Zuhause

Die Karnevalsheimstatt im Beueler Süden fällt auf. Bordeauxrot, umgeben von Bäumen, steht sie an einem Verbindungsweg zwischen Heinrich-Konen-Straße und Kalkuhl-Straße an den Ortsgrenzen von Ramersdorf und Oberkassel. Kürzlich übernahmen der Festausschuss-LiKüRa Karneval und die Karnevalsgesellschaft „Kaasseler Jonge" als Mieter das Gebäude von der Stadt Bonn. Damit haben die Karnevalisten im Beueler Süden endlich eine schöne Heimstatt gefunden.

In Anwesenheit der Festausschussmitglieder, der LiKüRa-Ratsfrauen und Ratsherren, Freunden und Förderern sowie Gästen aus der Politik übernahmen die „Jecken" ihr neues Haus. Der Vorsitzende des LiKüRa-Festauasschusses Ralf Schuh bedankte sich bei allen Personen, die die Errichtung des Gebäudes möglich gemacht haben. Sein besonderer Dank galt den Verantwortlichen der Stadt Bonn, die stets ein offenes und faires Ohr bei den Gesprächen zur Errichtung und Vermietung der Halle hatten. Für die Beueler Lokalpolitiker hatte Schuh nur Lob parat: „Die Damen und Herren haben das Projekt immer ganz stark unterstützt". Dr. Hans-Peter Gilles (CDU) und Ralf Laubenthal (SPD) hörten diese Aussage sichtlich gerne.

Die Halle ist ein zweckmäßiges Gebäude, das sich in drei Teile gliedert. In einem großen Raum stehen den Mietern je zwei Plätze zum Bau von Prunkwagen zur Verfügung. Dieser Bereich enthält im Obergeschoss auch Lagermöglichkeiten für das Inventar, das sich in vielen Sessionen angesammelt hat. Der mittlere Teil der Halle, der in den kommenden Monaten durch die Karnevalisten ausgebaut wird, ist für eine Küche und den sanitären Bereich vorgesehen. Im benachbarten etwa 50 Quadratmeter großen Raum können Besprechungen und Feiern abgehalten werden. Mit Küche und sanitären Anlagen wird dieser Teil nach Beendigung der Ausbauarbeiten auch vermietet. Für den LiKüRa-Bereich gibt es Infos dazu bei FA-Geschäftsführer Gary Smillie, Telefon 0177 4220310 oder E-Mail smillie@likuera.de. Neben der Fertigstellung der Räumlichkeiten muss auch der Außenbereich umzäunt und gestaltet werden. Angebote zur Mithilfe nehmen die Karnevalisten gerne entgegen.

Natürlich sind die Ausbauarbeiten mit erheblichen Kosten verbunden. Deshalb sind Sponsoren, Förderer und Karnevalsfreunde gesucht, die sich mit Finanz- oder Materialspenden an der Fertigstellung beteiligen möchten. Die Karnevalisten würden sich über derartige Hilfen sehr freuen. Kontakte ebenfalls über Gary Smillie. wm

Freuen sich über die Karnevalshalle: Marie-Christine Fries, Sabine Gerwing, Gary Smillie, Ralf Schuh und Ulrike Schön (v.l.).

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Veröffentlicht
01. August 2015, 00:00
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