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Eine heitere selbstironische Performance …

Eine heitere selbstironische Performance …

… macht Spaß beim Nachdenken

Beuel. Das Leben ist eine Bühne, auf der zehn junge Menschen zusammentreffen, um den "leeren Raum" mit den Rollen ihres Lebens zu füllen. Das Stück "Glänzende Aussichten" von Martin Heckmanns wird vom Jungen Ensemble Marabu am 8. und 9. März jeweils um 20 Uhr im Theater Marabu, Kreuzstraße 16, in Beuel aufgeführt. Doch bevor es losgeht, ist klar: der "leere Raum" ist nie leer, sondern bereits voller Bedeutungen, Erwartungen, Projektionen, Abhängigkeiten und Begrenzungen. Die Frage "Wie leben und warum?" wird so zu einer Frage des Widerstands gegen Normierungsversuche.

Die Spielerinnen und Spieler des Jungen Ensembles begeben sich auf einen Trip durch die Wirklichkeit der Möglichkeiten. Einfacher wird"s nicht, das ist offensichtlich, doch was bleibt ist die Hoffnung auf "Glänzende Aussichten". Das Stück für Zuschauer ab 16 Jahren ist schrill, bunt, laut, überraschend, verwirrend, inspirierend, aber vor allem eins: erschreckend wahr.

Zu Beginn des Monats kommt aber zunächst die "Schreimutter" zur Aufführung. Ein mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnetes Bilderbuch von Jutta Bauer ist die Vorlage zu dem Stück für Kinder ab drei Jahren, dass am Sonntag, 4. März, um 16 Uhr und am Montag, 5. März, um 10 Uhr im Theater Marabu aufgeführt wird.

"Heute Morgen hat meine Mutter so geschrien, dass ich auseinander geflogen bin", sagt der kleine Pinguin. Nur seine Füße sind übrig geblieben und jetzt rennen sie los und suchen die Einzelteile. Auf ihrer Reise durch die Welt erleben die Körperteile fantastische Abenteuer. Und immer ist da diese Hand, die sie beschützt, wenn es brenzlig wird, und behutsam wieder einsammelt. "Entschuldigung", sagt die Schreimutter am Ende zum kleinen Pinguin. "Schreimutter" ist ein poetisches und visuelles Objekttheater, in dem die ganze Welt Platz hat. wm

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
23. Februar 2018, 06:26
Autor
Rautenberg Media Redaktion