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Auf das Sommerfest folgte in der Stiftsstraße das Oktoberfest

VILICH. „Shake Hands" lautete das beziehungsreiche Motto des Sommerfestes 2015, ein Motto, das einen Hinweis darauf geben sollte, zukünftig noch mehr „auf unsere Nachbarn und die Gemeinde zuzugehen". Einen elementaren Schritt vollzog die Leitung des Heilpädagogischen Areals Ledenhof - eine Einrichtung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) -, öffnete für jedermann die Pforten und trug so zu einer sehr gut frequentierten Veranstaltung bei. Angehörige, Freunde, Betreuer, Vertreter umliegender Vereine und die Nachbarschaft gaben sich ein Stelldichein. setzten das gewünschte „respektvolle Händeschütteln" in die Tat um.

Der Geste des Willkommens schloss sich ein ausgewogenes Programmangebot an, das nicht den Hauch von Langeweile aufkommen ließ. Hüpfburg, Flohmarkt, Menschenkicker oder Elfmeterschießen waren einige der Highlights. Mit Live-Musik begeisterten „Die Schäkers" und Solist „Prince G" unterhielt mit Schlagermusik. Für Essen und Trinken war reichlich gesorgt, sogar frisch geräucherte Forellen gab es, und natürlich auch Süßes wie Popcorn, Zuckerwatte oder Eis.

Beim Oktoberfest drei Wochen später sah die Speisekarte doch anders aus. Nachdem das Motto „O'zapft is!" ausgegeben war, Bier und andere Getränke ausgeschenkt, Weißwürste und Brezeln serviert worden sind, lockte noch Herzhaftes am Spanferkelgrill. Als die Stimmung auf dem Höhepunkt war, sorgte der Auftritt der Liküra-Ehrengarde für das Tüpfelchen auf dem i - verständlich, dass das gemeinsame fröhliche Feiern bis in die Abendstunden andauerte.

Die beiden Feste brachten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Begegnungen dieser Art fördern und bereichern das Miteinander. Gegenwärtig wohnen im HPH (Heilpädagogische Hilfen) Ledenhof rund 100 Menschen mit geistiger Behinderung in betreuten Wohngemeinschaften. (Foto: Olaf Conrady) PF

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Veröffentlicht
03. Oktober 2015, 00:00
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