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(ots) /- Am Freitagabend kam es auf einem Vordach eines Wohnhaus an der Wittener Straße in der Innenstadt zu einem Brand, durch den drei Personen leicht verletzt wurden. Die Feuerwehr konnte Übergreifen auf Wohnungen und das Gebäudedach verhindern. Um 16.26 Uhr erreichten zahlreiche Anrufe die Leitstelle, die eine Gebäudebrand an der Wittenerstraße neben der Aral-Tankstelle. Schon auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine deutliche schwarze Rauchwolke über Einsatzstelle ausmachen. Beim Eintreffen brannte es auf einem Vordach des Eckhauses sowie Teile der Fassade und ein Plakat an der Hauswand. Die Flammen schlugen bereits bis zur Dachspitze und drohten den Dachstuhl zu entzünden. Auch die Fenster mehrerer Wohnungen waren bereits durchgebrannt. Die Anwohner des Hauses hatten zu diesem Zeitpunkt das Gebäude bereits verlassen. Ein Passant, der den Brand bemerkt hatte, war mehrfach in das Gebäude gelaufen, um die Anwohner zu warnen und in Sicherheit zu bringen. Dabei erlitt er eine Rauchvergiftung und musste nach einer ersten notärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden. Auch zwei weitere Passanten atmeten soviel Brandrauch ein, dass sie mit leichten Rauchvergiftungen in Krankenhäuser gebracht wurden. Nachdem eine Personengefährdung ausgeschlossen war, konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung. Über eine Drehleiter sowie drei Strahlrohre im Innen- und Außenangriff, konnte eine Brandausbreitung auf das Gebäudedach sowie auf die Wohnungen verhindert werden. Nach rund 30 Minuten war der Brand unter Kontrolle. Trotz des schnellen Löscherfolgs entstand in mehreren Wohnungen des Hauses erheblicher Sachschaden durch den Brandrauch. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis nach 21 Uhr hin, da Teile des Vordaches sowie des Gebäudedaches entfernt werden mussten. Mit Wärmebildkameras wurden Brandnester gezielt aufgespürt und abgelöscht. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheiten Bochum-Mitte, Altenbochum und Heide unterstützt wurde. Die Wittener Straße war während des Einsatzes zwischen dem Lohring und der Ferdinandstraße gesperrt. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
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(ots) /- Gegen 16:22 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Bochum durch mehrere Notrufe von aufmerksamen Nachbarn über eine Rauchentwicklung im Erdgeschoss eines Wohnhauses in der Nörenbergstrasse in Bochum Werne informiert. Die Leitstellendisponenten entsendeten darauf hin umgehend den Löschzug der Feuer- und Rettungswache Werne der Berufsfeuerwehr zu der angegebenen Adresse. Durch eine hohe Anzahl von Paralleleinsätzen mussten ergänzend ebenfalls Einheiten aus der Innenstadt und der Feuer- und Rettungswache Wattenscheid mitalarmiert. Vor Ort eingetroffen fanden die Einsatzkräfte ein Wohnhaus vor, bei dem die Erdgeschosswohnung vollständig verraucht war. Die Nachbarn sind durch den in der Wohnung angebrachten Rauchwarnmelder auf das Schadenereignis aufmerksam geworden. Da unklar war, ob sich in der Brandwohnung noch Personen befinden, wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung in die betroffene Wohnung entsendet. Die Wohnungseingangstür wurde durch das umsichtige Handeln des eingesetzten Trupps schnell und zielsicher mit einem Fallendraht geöffnet. Bereits nach kurzer Einsatzzeit konnte festgestellt werden, dass sich niemand mehr in der Wohnung befand. Es brannten Kaffeepulverpackungen auf dem Herd, welche mit einem Kleinlöschgerät abgelöscht und aus der brennenden Wohnung entfernt wurden. Weiterhin wurde die betroffene Stelle in der Küche mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Zugleich wurde die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter belüftet und stromlos geschaltet. Anschließend wurde die Einsatzstelle zur Brandursachenermittlung an die Polizei übergeben. Der Einsatz zeigt erneut, wie wichtig Rauchwarnmelder und aufmerksame Nachbarn sind. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt. Der Einsatz dauerte ca. eine halbe Stunde.
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