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(ots) Mit einem Schwerpunkttag hat die Polizei in Bochum jetzt Rad- und Pedelecfahrer für die Gefahren der dunklen Jahreszeit sensibilisiert. Zeitgleich kontrollierten Polizisten den Verkehr. Zu hohe Geschwindigkeit, abrupte Spurwechsel und schlechte Sichtbarkeit gehören zu den größten Gefahren für Radfahrerinnen und Radfahrer - vor allem jetzt im Herbst, wo es früh dunkel wird und feuchtes Laub für rutschige Fahrbahnen sorgt. An einem Infostand vor dem Bochumer Schauspielhaus erläuterten die Experten der polizeilichen Verkehrsunfallprävention deshalb am Freitag, 25. Oktober, worauf Zweiradfahrer achten sollten. In einem eigens aufgestellten Dunkelzelt wurde den Besucherinnen und Besuchern deutlich gemacht, wie wichtig helle Kleidung ist. Während dunkle Sachen erst ab ca. 25 Metern sichtbar werden, sind reflektierende Oberflächen schon aus 150 Metern Entfernung zu erkennen. Zahlreiche Besucher nahmen das Angebot wahr und kamen mit den Beamten ins Gespräch. Darunter auch Katharina Ditter, die mit ihren Söhnen Georg (5) und David (3) auf dem Fahrrad vorbeikam. Vorbildlich: Alle drei trugen einen Helm - trotzdem ließen sie überprüfen, ob die Gurte richtig eingestellt waren. Währenddessen kontrollierte die Polizei den Verkehr im Stadtgebiet - dabei standen Rad- und Pedelecfahrer im Fokus. Insgesamt ahndeten die Beamten 16 Verkehrsverstöße von Radfahrern. Die Polizisten konnten für ihr Anliegen sensibilisieren und verdeutlichen, wie Rad- und Pedelecfahrer sicher durch die dunkle Jahreszeit kommen.
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(ots) /- Die Palette reicht von hoffnungslos überladenen Lastwagen bis hin zu einem offenen Haftbefehl: Die Polizei hat am Donnerstag, 12. September, in Bochum und Witten Schwerpunktkontrollen im Straßenverkehr durchgeführt. Unter der Devise "Brummis im Blick" überprüften zahlreiche Polizeibeamte den Güter- und Schwerlastverkehr und führten mobile Geschwindigkeitskontrollen durch. In Witten nahmen die speziell geschulten Beamten des Verkehrsdienstes Lastwagen und Transporter unter die Lupe. Unterstützt wurden sie von Mitarbeitern der Bußgeldstellen, dem Bundesamt für Güterverkehr, dem Zoll, der Bezirksregierung sowie den Ordnungs- und Umweltämtern. Insgesamt kontrollierten die Polizisten 105 Lastwagen und Transporter. Am Vormittag stoppten die Beamten einen Kleintransporter, dessen Beifahrer eine Geldstrafe nicht gezahlt und deshalb einen Haftbefehl offen hatte. Er beglich den Betrag vor Ort und durfte weiterfahren. Der Lastwagen eines Gerüstbauers (siehe Foto) musste auf die Waage - er wog stattliche 2,5 Tonnen zu viel (6,1 t bei erlaubten 3,6 t Zuladung, also insgesamt 170 Prozent Ladung). Ehe er seine Fahrt fortsetzen konnte, musste der Fahrer einen Teil seiner Ladung auf ein zweites Fahrzeug verfrachten. Die Beamten schrieben eine Ordnungswidrigkeitsanzeige. Insgesamt vier Fahrer hatten ihre Ladung nicht ausreichend gesichert - sie erhielten ebenfalls Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Zu hohes Tempo gilt nach wie vor als eine der Hauptunfallursachen. Aus diesem Grund kontrollierten Bereitschaftspolizisten an mehreren Stellen in Bochum und Witten die Geschwindigkeit. Insgesamt wurden 194 Tempoverstöße zur Anzeige gebracht. Die Beamten schrieben Anzeigen gegen sechs Autofahrer, die ihr Handy am Steuer widerrechtlich benutzten. In Wattenscheid fiel den Beamten an der Viktoriastraße während einer Tempokontrolle ein Fußgänger auf, der unvermittelt die Flucht ergriff. Nach einer kurzen Verfolgung durchsuchten die Polizisten den Flüchtigen. Der Mann, ein 39-jähriger Bochumer, führte Rauschgift mit sich. Mit einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung war er einverstanden. Dabei fanden die Beamten ebenfalls eine nicht unerhebliche Menge Rauschgift. Die Polizisten stellten die Drogen sicher und übergaben den Sachverhalt an das Rauschgiftkommissariat. In Bochum, Herne und Witten kontrolliert die Polizei auf diese Weise regelmäßig den Verkehr. Ziel ist es, Verkehrsverstöße aufzudecken, Präsenz zu zeigen und Bürgerinnen und Bürger für sicheres Fahren zu sensibilisieren.
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