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(ots) Die dunkle Jahreszeit ist da: Diese Zeit bringt vor allem für Zweiradfahrer viele Gefahren mit sich. Insbesondere Rad- oder Pedelec-Fahrer, aber auch E-Scooter-Nutzer werden oft zu spät oder gar nicht wahrgenommen. Die Polizei will mit einem weiteren Schwerpunkttag zu diesem Thema am 21. November auf diese Gefahren aufmerksam machen und zeigen, wie man sich schützen kann. Zeitgleich finden verstärkte Kontrollen statt. Die Experten der Verkehrsunfallprävention der Polizei für Bochum, Herne und Witten finden Sie morgen, 21. November, zwischen 7 und 13 Uhr im Bereich des Wochenmarktes in Bochum-Weitmar. Am dortigen Infostand klären sie über die Gefahren für Zweiradfahrer auf. Neben zu hoher Geschwindigkeit, abrupten Spurwechseln oder Falschparkern gehört dazu aber besonders deren schlechte Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Wussten Sie zum Beispiel, dass jemand, der dunkel gekleidet ist, erst ab etwa 25 Meter Entfernung wahrgenommen wird. Zum Vergleich: Helle Kleidung erkennt man bereits ab 50 Metern, reflektierende sogar ab 150 Metern (siehe Foto). Intensive Gespräche und Informationsmaterial sollen außerdem den Bürgerinnen und Bürgern das Thema "Sehen und gesehen werden" näher bringen. Aber nicht alleine die Dunkelheit, auch Regen oder Schnee, Laub oder Glatteis führen zu dieser Jahreszeit vermehrt zu kritischen Situationen auf unseren Straßen. Zeitgleich kontrolliert die Polizei im gesamten Stadtgebiet den Verkehr und nimmt dabei insbesondere die Radfahrer verstärkt ins Visier. Alle bei den Schwerpunktkontrollen festgestellten Verstöße werden konsequent geahndet. Für Medienvertreter steht am morgigen Aktionstag Polizeihauptkommissarin Eva Waga-Paluch (0172-1504820) zur Verfügung. Rückfragen bitte an: Polizei Bochum Pressestelle Nicole Schüttauf Telefon: 0234 909 1024 E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de https://www.polizei.nrw.de/bochum/ Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/4445429 OTS: Polizei Bochum Original-Content von: Polizei Bochum, übermittelt durch news aktuell
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(ots) In den Morgenstunden des heutigen 15. Novembers führte ein Team der Schwerlastgruppe des Bochumer Verkehsdienstes eine gezielte Standkontrolle auf dem Harpener Hellweg durch. In der Zeit zwischen 7 und 8 Uhr war das Augenmerk der Polizeibeamten auf die Beleuchtung der Fahrzeuge gerichtet. In nur 60 Minuten stellten die Polizisten an dieser Örtlichkeit mehr als 20 Verstöße fest. Vom Kleinwagen bis zum 40-Tonner, alles war dabei. "Schnelle Blinker", Massefehler, bei denen Leuchtmittel falsch aufleuchten und leichte Beanstandungen, wie zum Beispiel der Defekt einer äußeren Begrenzungsleuchte, machten ein Anhalten unabdingbar. An einem Fahrzeug funktionierte im Frontbereich nur noch eine der beiden Standlicht-Birnen, was bei Dunkelheit einfach lebensgefährlich ist. Bei einem Lkw mit Kastenaufbau wurde festgestellt, dass nur ein Rücklicht funktionierte. Die Begrenzungsleuchten waren nahezu komplett defekt und das Bremslicht funktionierte überhaupt nicht mehr. Gerade der Ausfall der Bremslichter ist für den nachfolgenden Verkehr sehr gefährlich. In diesen beiden Fällen wurde die Weiterfahrt lediglich bis zur Werkstatt gestattet. Insgesamt leiteten die Beamten zwölf Mängelberichtsverfahren ein und setzten die zuständigen Straßenverkehrsämter in Kenntnis. Mit der Hoffnung, dass jetzt "ein Licht aufgeht", an dieser Stelle erneut unser Appell an alle Kraftfahrzeugführer: "Gerade in der dunklen Jahreszeit sollten Sie Ihre Beleuchtung regelmäßig kontrollieren - am besten direkt vor der nächsten Fahrt. Fehler in der Beleuchtung können zu lebensgefährlichen Situationen auf unseren Straße führen und stellen in der Regel immer einen erheblichen Mangel dar, der bei Nichtbeseitigung sogar zu einer Zwangsstilllegung führen kann.
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