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(ots) /- Die Palette reicht von hoffnungslos überladenen Lastwagen bis hin zu einem offenen Haftbefehl: Die Polizei hat am Donnerstag, 12. September, in Bochum und Witten Schwerpunktkontrollen im Straßenverkehr durchgeführt. Unter der Devise "Brummis im Blick" überprüften zahlreiche Polizeibeamte den Güter- und Schwerlastverkehr und führten mobile Geschwindigkeitskontrollen durch. In Witten nahmen die speziell geschulten Beamten des Verkehrsdienstes Lastwagen und Transporter unter die Lupe. Unterstützt wurden sie von Mitarbeitern der Bußgeldstellen, dem Bundesamt für Güterverkehr, dem Zoll, der Bezirksregierung sowie den Ordnungs- und Umweltämtern. Insgesamt kontrollierten die Polizisten 105 Lastwagen und Transporter. Am Vormittag stoppten die Beamten einen Kleintransporter, dessen Beifahrer eine Geldstrafe nicht gezahlt und deshalb einen Haftbefehl offen hatte. Er beglich den Betrag vor Ort und durfte weiterfahren. Der Lastwagen eines Gerüstbauers (siehe Foto) musste auf die Waage - er wog stattliche 2,5 Tonnen zu viel (6,1 t bei erlaubten 3,6 t Zuladung, also insgesamt 170 Prozent Ladung). Ehe er seine Fahrt fortsetzen konnte, musste der Fahrer einen Teil seiner Ladung auf ein zweites Fahrzeug verfrachten. Die Beamten schrieben eine Ordnungswidrigkeitsanzeige. Insgesamt vier Fahrer hatten ihre Ladung nicht ausreichend gesichert - sie erhielten ebenfalls Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Zu hohes Tempo gilt nach wie vor als eine der Hauptunfallursachen. Aus diesem Grund kontrollierten Bereitschaftspolizisten an mehreren Stellen in Bochum und Witten die Geschwindigkeit. Insgesamt wurden 194 Tempoverstöße zur Anzeige gebracht. Die Beamten schrieben Anzeigen gegen sechs Autofahrer, die ihr Handy am Steuer widerrechtlich benutzten. In Wattenscheid fiel den Beamten an der Viktoriastraße während einer Tempokontrolle ein Fußgänger auf, der unvermittelt die Flucht ergriff. Nach einer kurzen Verfolgung durchsuchten die Polizisten den Flüchtigen. Der Mann, ein 39-jähriger Bochumer, führte Rauschgift mit sich. Mit einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung war er einverstanden. Dabei fanden die Beamten ebenfalls eine nicht unerhebliche Menge Rauschgift. Die Polizisten stellten die Drogen sicher und übergaben den Sachverhalt an das Rauschgiftkommissariat. In Bochum, Herne und Witten kontrolliert die Polizei auf diese Weise regelmäßig den Verkehr. Ziel ist es, Verkehrsverstöße aufzudecken, Präsenz zu zeigen und Bürgerinnen und Bürger für sicheres Fahren zu sensibilisieren.
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(ots) /- Hunderte Temposünder, Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten sowie etliche schlecht gesicherte Lkw: Seit Juli 2018 hat die Polizei für Bochum, Herne und Witten im Rahmen von sechs Schwerpunktaktionen zahlreiche Verkehrsverstöße geahndet. Unterstützt wurden die Beamten des Verkehrsdienstes von der Bereitschaftspolizei, dem Zoll sowie den örtlichen Ordnungs- und Gewerbeämtern. Eine Bilanz. Wer zu schnell fährt, riskiert sein Leben - und das anderer. Zu hohes Tempo ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr. Vor allem schwache Verkehrsteilnehmer - etwa Fußgänger, Rad- oder Pedelecfahrer - sind die Leidtragenden: Für sie können selbst geringe Tempoverstöße lebensbedrohlich sein. Zur effektiven Verkehrsunfallbekämpfung setzt die Polizei in Bochum, Herne und Witten deshalb auf zielgerichtete Verkehrsüberwachung. Auf Grundlage aktueller Verkehrslagebilder und -analysen haben die Beamten seit Mitte 2018 gemeinsam mit der Bereitschaftspolizei sechs engmaschige Kontrollen durchgeführt. Insgesamt ahndeten sie in Bochum, Herne und Witten 1.160 Tempoverstöße sowie 13 Fahrten ohne gültige Fahrerlaubnis. Fünf Fahrer lenkten ihre Fahrzeuge unter dem Einfluss von Drogen. Viele Autofahrer hatten zudem ihr Handy bedient, Rotlicht missachtet oder waren ohne Gurt unterwegs. Ebenfalls im Fokus der Beamten ist der gewerbliche Personen- und Güterverkehr - der nimmt im Transitland Nordrhein-Westfalen seit vielen Jahren kontinuierlich zu. Deshalb kontrollierte die Polizei gemeinsam mit dem Zoll und den örtlichen Gewerbe- und Ordnungsämtern, ob die Lenk- und Ruhezeiten eingehalten wurden und stellte sicher, dass die Fahrzeuge nicht zu schwer beladen waren. Auch auf die Ladungssicherung sowie gefährliche technische Veränderungen an den Fahrzeugen warfen die Experten einen Blick. Geahndet wurden unterm Strich 64 Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht -etwa die Nichteinhaltung der Lenk- und Ruhezeiten. 22 Transporter waren überladen, bzw. die Ladung war mangelhaft gesichert. Der Zoll stellte außerdem 27 Straftaten wegen Vorenthaltens und Veruntreuen von Arbeitsentgelt fest. In 61 Fällen wird zudem wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit ermittelt. Die Polizei Bochum wird die Schwerpunktaktionen in diesem Jahr fortsetzen.
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