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(ots) Am heutigen 14. Januar landete ein nettes Dankesschreiben auf meinem Schreibtisch, das an die Polizeibeamten der Wache Herne gerichtet war. In ihm bedankte sich ein Herner für den nächtlichen Polizeieinsatz Anfang des Jahres in seinem Wohnhaus. Was war passiert? Durch eine kleine Unachtsamkeit stand die Eingangstür gegen 3 Uhr in der Nacht sperrangelweit auf. Das bemerkte eine aufmerksame Zeitungsbotin, die umgehend den Notruf "110" der Polizei wählte und ihre Beobachtung einem Beamten der Leitstelle schilderte. Nach dem Funkspruch "Einbruchsverdacht, möglicherweise noch Täter vor Ort!" machten sich mehrere Polizeibeamte auf den Weg. Unter hoher Eigensicherung betraten sie das Einfamilienhaus und "checkten" die Lage - keine Einbruchsspuren, keine Einbrecher, einfach nichts! Falsch: In einem Raum schlief eine Bewohnerin - die erwachsene Tochter des Briefverfassers. Die junge Frau war bass erstaunt! Es war kein Traum, als sie von den Polizisten geweckt wurde. Schnell konnte sie Licht ins Dunkel bringen und die offen stehende Haustür erklären - hatte sie sie einfach nicht richtig ins Schloss gezogen. Und so endet der besagte Brief des Herners: "Ich möchte mich ausdrücklich für Ihren pflichtbewussten Einsatz bedanken. Seien Sie sich sicher, dass Sie in der Bevölkerung als "Freund und Helfer" - mehr als manchmal gezeigt wird - enorme Sympathien besitzen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien beruflich und privat "Goldene zwanziger Jahre" und werde Sorge dafür tragen, dass durch Unachtsamkeit nicht nochmal ein solcher Polizeieinsatz bei uns ausgelöst wird!" Das "Danke" für den Brief richte ich an dieser Stelle auch an die couragierte Zeitungsbotin, die das "Neighbourhood-Watching" eindrucksvoll (vor-)gelebt hat. Es ist immer richtig, verdächtige Beobachtungen sofort der Polizei mitzuteilen, auch wenn sich der Fall, so wie hier geschehen, mal anders darstellt. Weiter so! Und mal ganz nebenbei: Gut, dass es im Zeitalter von "Social Media" noch die gute alte Zeitung gibt. Ohne deren Boten würde es - speziell zur Nachtzeit - solche Hinweise nicht mehr geben! Rückfragen bitte an: Polizei Bochum Pressestelle Volker Schütte Telefon: 0234-909 1021 E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de https://www.polizei.nrw.de/bochum/ Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/4491580 OTS: Polizei Bochum Original-Content von: Polizei Bochum, übermittelt durch news aktuell
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