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Schwerpunktaktion gegen Verkehrssünder: Polizei ahndet 303 Verstöße in Bochum

(ots) /- Überladen, zu schnell, auf Drogen: Mit einer Schwerpunktaktion sind Polizei und Ordnungspartner am Dienstag, 17. Juli, in Bochum massiv gegen Verkehrssünder vorgegangen. Die Polizisten registrierten zahlreiche Verstöße, darunter viele Geschwindigkeitsübertretungen. Der zweifelhafte Rekord lag bei 97 km/h bei erlaubten 50 km/h.

Insgesamt ahndete die Polizei 303 Verkehrsverstöße - darunter drei Fahrer, die nicht angeschnallt waren, zwei Betäubungsmittelverstöße, eine Handy-Nutzung am Steuer und ein Fahrer, der ohne Fahrerlaubnis unterwegs war. Zwei Fahrzeuge wurden wegen Verkehrsunsicherheit außer Betrieb gesetzt.

Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei führten an mehreren Stellen im Stadtgebiet Geschwindigkeitskontrollen mit Lasermessgeräten durch. In 265 Fällen waren die Fahrer zu schnell unterwegs Die größten Übertretungen wurden an der Dorstener Straße und der Universitätsstraße verzeichnet: im ersten Fall 97 km/h bei erlaubten 50 km/h, im zweiten 101 km/h bei erlaubten 60 km/h.

Auch der gewerbliche Güterverkehr ist intensiv kontrolliert worden. Die Polizeibeamten der Direktion Verkehr erhielten dabei Unterstützung von Mitarbeitern des Ordnungsamtes sowie Beamten des Zolls. Acht Mal untersagten die Polizisten die Weiterfahrt von Transportern und Lkw - in allen Fällen wegen Überladung oder mangelnder Ladungssicherung. Indem sie umluden, bzw. ihre Güter nachsicherten, konnte alle Fahrer ihre Fahrt fortsetzen.

Nicht angepasste Geschwindigkeit ist noch immer eine der häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle. Ziel der Polizei ist es, das Thema noch mehr in den Fokus zu rücken und den Druck auf Temposünder zu erhöhen. Deshalb werden Schwerpunktaktionen dieser Art künftig fortgeführt.

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Veröffentlicht
17. Juli 2018, 13:52
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