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Schwerpunktaktion: Polizei kontrolliert Brummi-Fahrer und Temposünder

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(ots)

Zu schnell, zu schwer und schlecht gesichert: Die Bochumer Polizei hat am Dienstag, 19. November, eine Schwerpunktaktion gegen Verkehrssünder durchgeführt. Zahlreiche Polizeibeamte überprüften den Güter- und Schwerlastverkehr und führten mobile Geschwindigkeitskontrollen durch.

Im Bochumer Stadtzentrum nahmen die speziell geschulten Beamten des Verkehrsdienstes Lastwagen und Transporter unter die Lupe. Unterstützt wurden sie von Mitarbeitern des städtischen Umwelt- und Ordnungsamtes, dem Bereich Mautkontrolle des Bundesamtes für Güterverkehr sowie Vertretern der Bezirksregierung. Insgesamt ahndeten die Beamten 21 Verstöße gegen die gewerblichen Personen- und Gütgerverkehrsvorschriften. In zwölf Fällen wurden die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten, dreimal beanstandeten die Polizisten mangelhaft gesicherte Ladung, zwei Transporter waren überladen. Nachdem die Fahrer nachgebessert hatten, konnten sie ihre Fahrt fortsetzen. Drei Lastwagenfahrer müssen sich wegen illegalen Mülltransports verantworten - sie erhielten Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz.

Zu hohes Tempo gilt nach wie vor als eine der Hauptunfallursachen. Aus diesem Grund kontrollierten Bereitschaftspolizisten und Beamte des Verkehrsdienstes an wechselnden Messpunkten im Bochumer Stadtgebiet die Geschwindigkeit. Insgesamt ahndeten sie 132 Tempoverstöße. Die Beamten schrieben vier Anzeigen wegen nicht angelegter Sicherheitsgurte, ein Autofahrer nutzte sein Handy widerrechtlich am Steuer. Während des Einsatzes fiel den Polizisten zudem ein Auto auf, das mit heruntergelassenen Fenstern und geöffnetem Schiebedach im Regen stand. Die Beamten ermittelten den Halter und benachrichtigen ihn.

Die Polizei führt in Bochum, Herne und Witten regelmäßig Schwerpunktkontrollen durch. Ziel ist es, Verkehrsverstöße aufzudecken, Präsenz zu zeigen und Bürgerinnen und Bürger für sicheres Fahren zu sensibilisieren.

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Veröffentlicht
19. November 2019, 14:21
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