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(ots) - Bielefeld-Wellensiek FB/ Am 4.4. in der Zeit von 21.00 Uhr bis ca. 01.30 Uhr konnte von der Polizei an der Universität (Westend-Party) ein kontinuierlicher Besucherstrom zum Veranstaltungsort festgestellt werden. Insbesondere bei ankommenden Straßenbahnen kam es im Eingangsbereich zu größeren Stauungen. Die Höchstzahl der Veranstaltungsbesucher wurde gegen 01.30 Uhr mit ca. 6800 Besuchern erreicht. Innerhalb der Uni kam es zu einer Sachbeschädigung, die durch Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes beobachtet wurde. Bei der anschließenden Verfolgung stürzte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die Treppe hinunter und verletzte sich schwerwiegend an der Schulter. Eine Notoperation wurde noch in der Nacht nach einem Krankenhauswechsel durchgeführt. Der Sachbeschädiger konnte dennoch gestellt werden. Eine entsprechende Anzeige wurde gefertigt. Ab 02.00 Uhr wurde die Polizei wiederholt zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen Gästen und dem Sicherheitsdienst hinzugerufen. Durch eine sichtbare Präsens der eingesetzten Polizeibeamten im Außenbereich konnte dann gegengesteuert werden. Im Bereich der Nachtbushaltestelle kam es immer wieder zu größeren Ansammlungen. Auch die zahlreichen Taxis konnten den Überhang an Gästen nicht zeitgerecht bedienen. Gegen 05.00 Uhr hatten sich die Gäste zu Fuß bzw. durch Mitfahrgelegenheiten weitestgehend entfernt. Ca. 50 Personen begaben sich auch zur Straßenbahnhaltestelle, die ihren Fahrplan gegen 05.30 Uhr aufnahm. Als ein 26jähriger randalierender Tunesier gegen 00.15 Uhr mit einem Transportfahrzeug der Polizei von der Uni in das Polizeigewahrsam gebracht werden sollte, gelang es dem Mann in der Zelle des Gewahrsamswagens mit einem kleinen Feuerzeug ein Kleidungsstück anzuzünden. Der Kabinenraum war dadurch verqualmt. Das Feuer wurde unverzüglich bemerkt und gelöscht. Der Mann wurde nicht verletzt. Eine Anzeige gegen den 26jährigen wurde gefertigt. Während der Veranstaltung überprüfte die Polizei die Autofahrer auch hinsichtlich der Geschwindigkeit, - des Alkoholkonsums und des möglichen Drogenmissbrauchs am Steuer. In der Zeit zwischen 22.10 Uhr bis 05.30 Uhr fielen an den beiden Mess-und Überprüfungsstellen an der Voltmannstraße (stadtein-/stadtauswärts) -78 PKW-Fahrer auf, die mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs waren. -68 Autofahrer mussten ein Verwarngeld bezahlen. -10 Autofahrer erhalten Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Der Spitzenreiter wurde mit 99 km/h bei erlaubten 50 km/h gestoppt. Neben den Geschwindigkeitsmessungen wurden von der Polizei in der Nacht bei den Autofahrern auch Alkohol- und Drogenvorteste durchgeführt. Ergebnis: -21 Alkoholvorteste -8 Vorteste in Richtung Betäubungsmittel Bei den 29 in dieser Richtung kontrollierten Autofahrer/innen fiel nur ein Autofahrer mit 0,64 Promille auf. Dieser Autofahrer muss allerdings mit einem Bußgeld von 500 Euro und 1 Monat Fahrverbot rechnen. Aus Sicht der Polizei fiel die Überprüfung in Richtung Drogen und Alkohol am Steuer allerdings eher positiv auf, da viele Autofahrer offensichtlich nur alkoholfreie Getränke zu sich genommen hatten.
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