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(ots) /- SI / Bielefeld / Mitte und Schildesche - Zu Beginn der Woche war ein Betrüger aktiv, die sich in zwei Fällen Senioren gegenüber als Polizeibeamter ausgab und so versuchte, Geld und Wertgegenstände zu erbeuten. Am 18. und 19.03.2019 rief ein Unbekannter eine 87-jährige Bielefelderin mehrmals an und gaben sich als Polizeibeamter aus. In den Gesprächen erkundigte er sich nach den Vermögensverhältnissen der Frau und berichteten von einer angeblichen Festnahme von zwei Ungarn. Ein dritter sei auf der Flucht. Bei den Festgenommenen hätten die Beamten einen Zettel gefunden, auf dem ihr Name und ihre Adresse stünden. Der Betrüger forderte die Dame daraufhin auf, Geld auf ein Konto zu überweisen, um es vor den Verbrechern zu schützen. Eine aufmerksame Zeugin konnte die 87-Jähirge von ihrem Vorhaben abbringen. Am Folgetag, den 20.03.2019, versuchte der Täter mit derselben Masche, bei einer 81-jährigen Bielefelderin Beute zu machen. Wieder gab er sich als Polizist aus und sprach von einer angeblichen Festnahme. In diesem Fall seien zwei Bulgaren weiter flüchtig gewesen. Bei dem Festgenommenen hätten sie einen Zettel mit der Telefonnummer ihres Ehemannes gefunden. Auf die Frage, ob die Bielefelderin Wertgegenstände oder größere Bargeldbeträge im Hause habe, weigerte sich die Senioren Auskunft zu geben. Stattdessen forderte sie den Betrüger auf, sich an ihrer Haustür auszuweisen. Daraufhin verständigte sie die Polizei. Der Betrüger erschien jedoch nicht. Wir möchten darauf hinweisen, dass sich Polizisten am Telefon niemals nach Vermögen oder Wertgegenständen erkundigen. Auch fordern sie keine Geldtransfers am Telefon. Sollten sie ein Telefonat in dieser Art bekommen, beenden Sie es sofort und verständigen Sie die Polizei. Hinweise zu den Tätern nimmt das Kriminalkommissariat 13 unter der 0521-5450 entgegen.
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