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(ots) - SR/ Bielefeld - Die Polizei blickt zurück auf kuriose Fälle aus 2012: Jugendliche Diebe stehlen Krankenrollstuhl - Die Polizei deckte einen Diebstahl mit ungewöhnlicher Beute auf. Im Rahmen der Streife fielen zwei polizeibekannte Jugendliche auf der Viktoriastraße auf. Einer der Beiden schob den Anderen in einem Krankenrollstuhl. Die Polizei hielt die Beiden an, woraufhin diese erklärten, dass der 16-jährige Bielefelder nach einer Rückenverletzung auf den Rollstuhl angewiesen sei. Er wäre im Städtischen Krankenhaus behandelt worden. An dem Rollstuhl befand sich allerdings eine Kennzeichnung des Krankenhauses Gilead. Der 15-jährige Dieb, der den Rollstuhl geschoben hatte, flüchtete daraufhin. Ermittlungen ergaben, dass der 15-Jährige den Rollstuhl im Gilead gestohlen hatte. Prostituierte stiehlt Hund - Ein 21-jähriger Bielefelder erstattete Anzeige gegen eine unbekannte Prostituierte, die Gefallen an seinem Hund fand und diesen kurzerhand nach ihrer Dienstleistung aus der Wohnung des Geschädigten entwendete. Der Geschädigte hatte sich die Prostituierte in seine Wohnung nach Jöllenbeck bestellt. Nach deren Dienstleistung bat der Geschädigte die Frau, noch von einer Tankstelle Bier holen zu gehen. Er gab der Unbekannten dazu den Wohnungsschlüssel mit. Während der Geschädigte unter der Dusche stand, kam die Prostituierte zurück in die Wohnung. Sie nahm den Hund des Geschädigten mitsamt Leine und Hundekissen an sich und verließ die Wohnung. Den vereinbarten Lohn hatte sie bereits nach der Dienstleistung erhalten. Pkw im Löschteich versenkt - Die Polizei wurde über einen Pkw im Löschteich hinter der Teutoklinik an der Ummelner Straße 2 informiert. Die eintreffenden Beamten wurden von drei durchnässten Männern erwartet. Im Löschteich stand ein VW Polo. Die Ermittlungen ergaben, dass der 18-jährige Fahrer aus Steinhagen mit seinem Fahrzeug vom Ende des Parkplatzes der Teutoklinik in den Löschteich gefahren war. Der Fahrer und seine beiden 17-jährigen Beifahrer aus Bielefeld konnten sich unverletzt aus dem Pkw retten. Die Beamten stellten vor Ort fest, dass der Fahrer, der der Polizei durch mehrere Fahrten unter Betäubungsmitteln bereits bekannt war, auch diesmal offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Deshalb wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Da nicht auszuschließen war, dass umweltgefährdende Stoffe aus dem Pkw austraten, musste der Pkw mittels eines großen Kranes aus dem Löschteich geborgen und anschließend sichergestellt werden. Lebensmittel auf der Autobahn - Ein LKW hatte mehrere Gitterboxen mit zum Teil frischen Lebensmitteln auf der A 30 verloren. Die verlorene Ladung verteilte sich großflächig auf der Fahrbahn, ohne dass der 27-jährige Fahrer aus Osnabrück dies bemerkte. Durch nachfolgende Fahrzeuge wurden die Lebensmittel überrollt. Die dadurch zerquetschte Masse fror teilweise auf der Fahrbahn fest und bildete eine erhebliche Gefahrenstelle. Der LKW-Fahrer verließ später in Melle die Autobahn und verlor in der Ausfahrt weitere Teile der Ladung, ohne dies zu bemerken. Er konnte dort durch eine Streife der Autobahnpolizeistation Bissendorf angehalten werden. Wohnungseinbrecher auf Krücken - Eine 43-jährige Frau bemerkte in ihrer Wohnung an der Straße Schelpsheide einen unbekannten Mann in ihrem Schlafzimmer. Der Unbekannte war durch das zum Lüften geöffnete Fenster eingedrungen und hatte das Zimmer nach Beute durchsucht. Nach Entdecken flüchtete der Mann sofort ohne Diebesgut durch das Fenster. Die Zeugin konnte noch angeben, dass der Täter einen Unterschenkel bandagiert oder eingegipst hatte. Seine Krücken hatte er in der Nähe abgestellt. Wenig später drang derselbe Täter, ebenfalls durch ein zum Lüften geöffnetes Fenster, in eine Wohnung an der Weihestraße ein. Auch hier wurde er durch einen 51-jährigen Wohnungsinhaber im Schlafzimmer entdeckt, als er den Raum bereits wieder verlassen wollte. Der Geschädigte fand die Krücken vor dem Schlafzimmerfenster. Der Täter hatte diese auf seiner Flucht zurück gelassen. Er konnte mit Schmuck unerkannt entkommen. Im Nahbereich wurden noch Teile des Gipses aufgefunden, denen sich der Täter offenbar entledigt hatte. Der 51-jährige Geschädigte übergab die Krücken des Täters bei seiner Anzeigenerstattung der Polizei. Die Polizei konnte einen 30-jährigen Tatverdächtigen aus Bielefeld ermitteln. "Dumme Idee" tut Diebinnen leid - Die Polizei stoppte zwei alkoholisierte Diebinnen, die Gefallen an Gartenmöbeln aus der Außengastronomie zweier Gaststätten in der Bielefelder Innenstadt gefunden hatten. Eine Streifenwagenbesatzung bemerkte zwei Frauen, die einen Gartensessel und zwei Gartenstühle über die Elsa-Brandström-Straße hoben und schoben. Als die Beamten die Frauen ansprachen, flüchteten diese zunächst ohne die Gartenmöbel. Nach einigen Metern stellte die Polizei die beiden Bielefelderinnen im Alter von 23 und 26 Jahren. Die beiden Diebinnen gaben zu, aufgrund ihrer Alkoholisierung auf die "dumme Idee" gekommen zu sein, die Möbel der Gaststätte Plaza (Arndtstraße) und des Cafes Knigge (Bahnhofstraße) für die eigene Wohnung zu stehlen. Die Tat täte ihnen nun leid. Ungewöhnliches Hilfeersuchen bei der Polizei - Ein aufgeregter und nicht mehr ganz nüchterner Bürger trug der Polizei auf der Wache Nord an der Kurt-Schumacher-Straße ein etwas ungewöhnliches Hilfeersuchen vor. Nach einem Besuch bei einer Prostituierten hätte er Beschwerden mit seinem linken Handgelenk. Beide Schließen einer Handfessel hatten sich so fest um sein Handgelenk gezogen, dass dem Mann jede Bewegung weh tat. Erst mit dem reichhaltigen Schlüsselfundus des Polizeigewahrsams gelang eine Entfesselung. Die Handfessel wurde dem erleichterten Bürger belassen. Fahrschüler mit 2,34 Promille - Der Inhaber einer Fahrschule meldete der Polizei Bielefeld, dass ein Fahrschüler in alkoholisiertem Zustand seine Fahrstunde antreten wolle. Der Fahrlehrer wollte einen 26-Jährigen von seiner Wohnanschrift zur Fahrstunde abholen. Als der Mann das Haus verließ, sah der Fahrlehrer bereits, dass dieser torkelte. Als der 26-jährige am Auto stand und einsteigen wollte, versagte ihm der Fahrlehrer die Fahrstunde und verschloss sofort das Auto, damit er nicht einsteigen konnte. Dennoch gelang es dem Fahrschüler zu einem späteren Zeitpunkt, sich auf die Rücksitzbank des Fahrschulwagens zu setzen. Daraufhin fuhr der Fahrlehrer zum Chef der Fahrschule, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Während der Fahrt zur Fahrschule verhielt der Mann sich unauffällig, weil er offenbar hoffte, gleich fahren zu dürfen. Die beiden Männer stiegen aus und der Chef der Fahrschule erklärte dem Mann aus Kenia auf Englisch deutlich, dass eine Fahrt in seinem alkoholisierten Zustand nicht möglich sei. Nun wurde der Mann im Verlauf der Diskussion immer aggressiver und verdrehte die Augen. Der 26-jährige erklärte, dass er in seinem Zustand gut Auto fahren könne. Er wollte zunächst eine Fahrstunde in seinem jetzigen Zustand und eine in nüchternem Zustand nehmen und anschließend die Prüfung machen. Da der Fahrschüler offensichtlich kein Einsehen hatte, rief der Fahrschulchef die Polizei. Die Polizeibeamten stellten fest, dass der Mann stark angetrunken war. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,34 Promille. Da der Kenianer sich nach wie vor aggressiv verhielt, wurde er in Gewahrsam genommen. Die Polizei fertigte einen Bericht an das Straßenverkehrsamt Bielefeld zur Überprüfung der Eignung und Befähigung zum Führen von Kfz. Fahrzeug schleudert in die Luft und durchtrennt einen Baum in 2,50 Metern Höhe (siehe Foto) - Eine 36-jährige Gütersloherin befuhr mit ihrem PKW (Renault Laguna) die Brockhagener Straße in Fahrtrichtung Gütersloh. Am Kreisverkehr Brockhagener Straße/ Weserstraße überfuhr die Frau mit der linken Fahrzeugseite die innere Bordsteinumrandung und touchiert eine dort angebrachte Warnbake. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihren PKW und überfuhr an der Ausfahrt des Kreisverkehrs den dortigen Bordstein des Geh-/ Radweges. Danach prallte sie gegen ein dortiges Verkehrszeichen und überfuhr mehrere Bäume. Durch das Überfahren der Bäume wurde der PKW in die Luft geschleudert und durchtrennte im weiteren Verlauf in circa 2,50 Metern Höhe einen weiteren Baumstamm. Vor diesem Baum blieb das Fahrzeug schließlich auf der rechten Seite liegen. Die Frau wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie stationär verblieb. Eisern gespart, um dem Gefängnis zu entgehen (siehe Foto) - Ein mit Haftbefehl gesuchter Betrüger hat an die Zukunft gedacht und Vorsorge getroffen. Gegen ihn bestand Haftbefehl wegen Betruges. Er war vom Amtsgericht Bielefeld zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 83 Tagen verurteilt worden. Der haftbefreiende Betrag betrug knapp 1000,- Euro. Die Polizei fahndete nach dem Betrüger und machte diesen auch ausfindig und nahm ihn fest. Überraschend war, dass der nötige Geldbetrag angeliefert wurde: In einer durchsichtigen Spardose mit vielen kleinen Münzen und etlichen kleinen Scheinen - aber genau die notwendigen 996,- Euro. Nach eigenen Angaben hatte er nach seiner Verurteilung immer wieder kleine Beträge in seine Spardose geworfen, um sich im Fall einer Festnahme frei kaufen zu können. Als der Betrag zusammen war, wartete er in Ruhe ab - bis er der Polizei ins Netz ging. Erst dann präsentierte er seine Spardose und kam frei! Baulärm mit Samuraischwert verhindern - Ein 27-jähriger Bielefelder fühlte sich offenbar so durch Baulärm gestört, dass er ein Kabel durchschnitt und einem Arbeiter von weitem mit einer Art Samuraischwert drohte. Ein 64-jähriger Arbeiter stellte auf einer Baustelle an der Johanneswerkstraße fest, dass ein Kabel einer Kabeltrommel durchschnitten worden war. Es gab sich der 27-jährige Anwohner zu erkennen. Er habe das Kabel durchschnitten, weil er seine Ruhe haben wolle. Der Arbeiter störte sich nicht an dem 27-Jährigen, reparierte das Kabel und setzte seine Fassadenarbeiten, die Geräusche verursachten, von einem Gerüst aus fort. Daraufhin forderte der 27-Jährige den Arbeiter aus seinem Wohnungsfenster heraus auf, sofort das Gerüst zu verlassen. Dabei schwang er eine Art Samuraischwert mit einer geschätzten Klingenlänge von 60 bis 80 cm. Der Arbeiter kam der Aufforderung nach und erstattete Anzeige bei der Polizei. 13-Jährige täuscht Raub nur vor, weil sie ein neues Handy haben wollte - Ermittlungen des Kriminalkommissariates 15 ergaben, dass ein 13-jährige Mädchen, das angezeigt hatte, überfallen worden zu sein, die Straftat nur vorgetäuscht hatte. In ihrer Vernehmung räumte das Mädchen ein, dass sie den Raub nur erfunden hatte, weil sie ein neues Handy haben wollte. Als Vorlage habe ihr eine Szene aus einer Fernsehserie gedient. Ihr altes Handy habe sie weggeworfen. Von ihrer Mutter erhielt sie aufgrund des Vortäuschens der Straftat nun ein Handy-Verbot bis zum 16. Lebensjahr. Von der Polizei gab es eine Strafanzeige wegen Vortäuschens einer Straftat. Reizgas gegen Essensgerüche - Essensgerüche eines Deutschen vietnamesischer Herkunft störten einen 72-jährigen Bielefelder so sehr, dass er mit Reizgas gegen seinen Nachbarn vorging. Der 72-Jährige fühlte sich durch die Essensgerüche aus der unter ihm liegenden Nachbarwohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Harrogate Allee belästigt. Daraufhin sprühte er durch einen Spalt seines Balkons auf den unter ihm liegenden Balkon Reizgas, welches den 51-jährigen Nachbarn vietnamesischer Herkunft traf und leicht verletzte. Der 51-Jährige erstattete Strafanzeige wegen Körperverletzung. Die Polizei stellte das Reizgas sicher. Hilflose Person stellt sich als Puppe heraus (siehe Foto) - Ein besorgter älterer Herr hatte sich wegen einer offensichtlich hilflosen Person telefonisch an den Bezirksdienst der Polizei an der Apfelstraße gewandt. Er hatte am Orchideenweg im Vorbeifahren eine augenscheinlich hilflose Person bemerkt, die auf einem Sandhügel lag. Die Polizei stellte fest, dass es sich bei der "hilflosen Person" um eine menschengroße, bekleidete Puppe handelte, die anlässlich eines 50. Geburtstages als Überraschung dort mit dem Kopf in einem Sandhügel drapiert worden war. Auch wenn sich diese Situation im Nachhinein als kurios heraus stellte, lobt die Polizei ausdrücklich das Verhalten des älteren Herrn, der sich sofort mit seiner Beobachtung an die Polizei gewandt hatte. 26-jähriger schafft nach Alkohol- und Drogenfahrt neues Kunstwerk im Wasserbecken hinter der Kunsthalle (siehe Foto) - Ein Zeuge meldete sich telefonisch bei der Leitstelle der Polizei und gab an, dass im Kunsthallenpark ein Fahrzeug in einem Teich stehen würde. Der Zeuge hatte beobachtet, während er an einer roten Ampel wartete, wie ein schwarzer PKW über den Bordstein des Gehweges in die Parkanlage des Kunsthallenparks gefahren war. Die Polizei fand einen verlassen schwarzen Mercedes mitten im Wasserbecken des Kunsthallenparks. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung wurde ein Mann im Bereich Herforder Straße, Ecke Friedrich-Verleger-Straße angehalten, dessen Kapuzenpullover auf der Rückseite einen großen dunklen nassen Fleck aufwies. Bei dem Mann wurde Alkoholgeruch festgestellt. Der alkoholisierte 26-jährige Mann räumte ein, dass es sich um das Fahrzeug seines Vaters handeln würde und er damit gefahren sei. Ein durchgeführter Schnelltest auf Betäubungsmittel verlief positiv. Der Mann gab an, aus einer Diskothek aus Herford gekommen zu sein. Er wollte eine Abkürzung suchen und fuhr in den Park hinein. Dabei beschädigte er die Reifen seines PKW an dem überfahrenen hohen Bordstein. Im Park drehte er erst ein paar Runden, bis dies auf Grund der beschädigten Reifen nicht mehr möglich war. Da ihn das dortige würfelförmige hölzerne Kunstwerk stören und er es überhaupt nicht mögen würde, fasste er den Entschluss eines alternativen Kunstwerks. Dafür fuhr er seinen Mercedes in das Wasserbecken direkt vor das hölzerne Kunstwerk. Danach verließ er das Fahrzeug und stieg auf das Dach. Weil ihm nun eine Wut auf seinen Vater übermannte, verbeulte der aus diesem Grund das Dach des PKW. Dabei rutschte er allerdings aus und fiel in das Wasserbecken. Schließlich hatte er genug von Kunst und Park und flüchtete, bis die Polizei ihn aufgriff. Bielefeld ist nicht Florida: Frau wird zwei Mal mit Alkohol am Steuer eines Rolls-Royce Corniche Cabrio erwischt - Eine 49-jährige Frau aus Palm Beach/ USA fiel gleich zwei Mal alkoholisiert am Steuer eines auffälligen grünen Rolls-Royce Corniche Cabrio auf. Einer Polizeistreife fiel die auffällige Fahrweise der 49-Jährigen auf der Straße Waldhof auf. Bei der Kontrolle des Wagens mit Bielefelder Zulassung nahmen die Beamten bei der Fahrerin deutlichen Alkoholgeruch wahr. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv. Der Frau, die in Deutschland zu Besuch war, wurde eine Blutprobe entnommen und ihr Führerschein wurde sichergestellt. Der Wagen wurde auf Wunsch der 49-Jährigen von einem Taxifahrer zu einer Bielefelder Anschrift gebracht. Von der Amerikanerin wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1000,- Euro erhoben. Ein paar Stunden später erhielt die Polizei einen weiteren Hinweis auf die alkoholisierte Frau mit dem auffälligen Wagen. Sie war fahrenderweise vor einer Pizzeria an der Straße Twellbachtal gesehen worden. Ein Atemalkoholtest ergab einen noch höheren Wert als bei dem Test wenige Stunden zuvor. Ihr wurde eine weitere Blutprobe entnommen. Der Wagen wurde sichergestellt. Kleintransporter rast durch Kreisverkehr in Gartenzaun, keiner will es gewesen sein (siehe Foto) - Ein Zeuge meldete sich umgehend bei der Polizei, als ein aus Schildesche stadteinwärts herannahender weißer Ford Transit auf der Engeschen Straße in Höhe Media Markt über die Mittelinsel des dortigen Kreisverkehrs raste. Der mit zwei Personen besetzte Kleintransporter durchbrach einen Metall- und einen Holzzaun und kam direkt vor dem Büro eines Sachverständigen an der Engersche Straße zum Stehen. Aufgrund der schnellen Information des Zeugen gelang es der Polizei, die nach dem Crash zu Fuß flüchtigen Fahrzeuginsassen, die zuvor noch versucht hatten, den schwer beschädigten Wagen wieder flott zu bekommen, schon nach kurzer Zeit im Nahbereich auf zu greifen. Da offensichtlich Alkohol im Spiel war und beide Personen angaben, nicht gefahren zu sein, ordnete die Richterin die Blutprobenentnahme bei beiden in Detmold gemeldeten Männer (25 und 30 Jahre alt) an. Der in Polen zugelassene Kleintransporter wurde sichergestellt. Müder Einbrecher schläft am Tatort ein - Die Polizei fasste einen Einbrecher, der es sich in der Eisdiele, in die er eingedrungen war, gemütlich gemacht hatte und dabei eingeschlafen war. Ein Mitarbeiter einer Eisdiele an der Rathausstraße bemerkte, dass über Nacht offensichtlich in das Geschäft eingebrochen worden war. Kellnergeldbörsen lagen verteilt auf der Theke und eine offen stehende Tür wies Aufbruchspuren auf. Als er sich in den hinteren Gästebereich der Eisdiele begab, fand er einen unbekannten Mann schlafend auf einer Bank vor. Ohne diesen anzusprechen, informierte er die Polizei. Als die Polizisten eintrafen, saß der Einbrecher noch immer mit seinem Rucksack auf dem Rücken schlafend am selben Platz. Die Polizei nahm den 33-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz vorläufig fest. Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann eine Tür der Eisdiele aufgehebelt und das dort aufgefundene Wechselgeld in seinem Rucksack verstaut hatte. Anstatt das Geschäft zu verlassen, schlief er nach dem Verzehr von Speisen und Getränken und Einnahme von Drogen im Gästebereich ein. Der Einbrecher ging in Untersuchungshaft. Fotos in der Anlage! (SR) Sonja Rehmert
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