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Ältere Dame um ihr Erspartes gebracht - Vorsicht vor falschen Polizisten!

(ots) - SR/ Bielefeld Mitte - Die Polizei warnt aufgrund eines erfolgreichen Trickbetrugs mit einem Schaden von mehreren tausend vor Unbekannten, die sich gegenüber älteren Menschen als Polizeibeamte ausgeben und sich angeblich zur Spurensicherung Wertgegenstände aushändigen lassen.

Die Polizei appelliert, sich auch bei forsch auftretenden Fremden nicht "ins Bockshorn jagen" zu lassen. Lassen Sie grundsätzlich keine Fremden in die Wohnung und händigen Sie Fremden niemals Wertgegenstände aus, auch wenn diese sich als Amtspersonen vorstellen und einen Dienstausweis vorzeigen. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an. Suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus. Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten. Denken Sie daran: Banken, Sparkassen, Polizei oder andere Behörden schicken Ihnen nie "Geldwechsler" oder "Falschgeld-Prüfer" ins Haus. Verständigen Sie über das Auftauchen derartiger Personen umgehend die Polizei über Notruf 110. Wenden Sie sich an die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizei Bielefeld. Dort erhalten Sie wertvolle Tipps und hilfreiche Broschüren.

Im aktuellen Fall erhielt eine 87-jährige Bielefelderin am Mittwoch, 26.06.2013, gegen 14.30 Uhr, einen Anruf einer unbekannten Frau, die sich als Polizistin ausgab und sie über einen angeblichen Einbruchsdiebstahl in ihre Wohnung unterrichtete. Zur Spurensicherung sollte die ältere Dame ihre Geldkassette aushändigen, ein "Kollege" würde bei ihr vorbei kommen und die Kassette abholen. Wenig später erschien der "Kollege", der die Geldkassette der älteren Dame mit Bargeld und einem Sparbuch an der Wohnungstür entgegen nahm, ohne die Wohnung betreten zu müssen. Anschließend verschwand der unbekannte Betrüger, für den keine Beschreibung vorliegt, mit seiner Beute.

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Veröffentlicht
27. Juni 2013, 10:26