Sag uns, was los ist:

Kosten für Schlüsseldienst hätte sich ein 33-Jähriger sparen können

(ots) - SR/ Bielefeld Brackwede - Weil ein 33-jähriger Bielefelder seine Wohnungstür auf Klingeln und Klopfen der Polizei nicht öffnete, musste er zusätzlich zu haftbefreienden Beträgen, um Haftbefehle abzuwenden, auch noch die Kosten für einen Schlüsseldienst tragen. Polizeibeamte wollten am Mittwoch, 21.08.2013, gegen 14.20 Uhr, drei Haftbefehle zur Erzwingungshaft wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten gegen den 33-Jährigen an seiner Wohnanschrift an der Rostocker Straße vollstrecken. Die Polizisten machten sich mit lautstarkem Klopfen und Rufen auf sich aufmerksam, worauf der Bielefelder nicht reagierte. Die Polizisten hatten jedoch durch eine Glastür beobachtet, dass er sich in der Wohnung aufhielt. Zur Vollstreckung der Haftbefehle wurde ein Schlüsseldienst beauftragt, die Wohnungstür geöffnet und der 33-Jährige in seiner Wohnung angetroffen. Zusätzlich zu den haftbefreienden Beträgen zur Abwendung der Haft in Höhe von insgesamt 160,- Euro musste er noch 90,- Euro an den Schlüsseldienst entrichten. Nach Zahlung wurde er in seiner Wohnung entlassen.

Ort
Veröffentlicht
23. August 2013, 11:32
Autor