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(ots) /- Landrat Dr. Schneider wurde am Mittwochabend gegen 22.00 Uhr von falschen Polizisten angerufen. Sie versuchten ihm die "übliche" Geschichte zu erzählen. Man habe in seiner Nachbarschaft drei Einbrecher festgenommen und bei diesen unter anderem Kontoauszüge von ihm gefunden. Vier Täter seien noch auf der Flucht. Behördenleiter Dr. Schneider erkannte die Masche nach einiger Zeit und ließ sich nicht darauf ein. Das Gespräch wurde dann schnell beendet und er wählte den Polizeiruf 110. Niemand kann sich vor solchen Anrufen schützen. Nicht einmal der Chef der Polizei. Deswegen gilt die Botschaft: Sprechen Sie mit Ihren Verwandten. Sprechen Sie mit Ihren Eltern, Onkel, Tante, Oma und Opa. Machen Sie die Menschen in Ihrem Umfeld darauf aufmerksam! Mit diesen Tipps der Polizei können Sie sich und Ihre Verwandten vor Trickbetrügern schützen: - Die auf dem Display erscheinende Nummer 110 ist falsch. Mit geringem Aufwand lassen die Täter die 110 oder andere Behördennummern im Telefon erscheinen. - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. - Rufen Sie beim geringsten Zweifel den echten Polizeiruf 110 an. - Scheuen Sie sich auch nicht bei guten Freunden, Nachbarn oder Angehörigen nachzufragen. - Die Polizei wird sie niemals um Geldbeträge oder andere Wertgegenstände bitten. - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. - Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen. Die Polizei ist für Sie da! Sollten Sie Fragen haben, besuchen Sie die nächstliegende Polizeiwache oder rufen Sie uns einfach an! Weitere Informationen zum Betrug mit falschen Polizisten finden sie im Internet: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ betrug-durch-falsche-polizisten/
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(ots) /- Gemeinsam die Sicherheit der Menschen im Hochsauerlandkreis stärken. Dieses Ziel wirkungsvoll und nachhaltig zu erreichen war das Hauptthema der ersten Sicherheitskonferenz im Mescheder Kreishaus. Landrat Dr. Schneider begrüßte die Leiterinnen und Leiter der Institutionen und Behörden, welche sich mit den Fragen der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger des Sauerlands befassen. Neben den Bürgermeistern der zwölf Städte und Gemeinden waren auch die Direktoren der Amtsgerichte, der Präsident des Landgerichts, der Leitende Oberstaatsanwalt, die Fachbereichsleiter des Hochsauerlandkreises, die Leiterin der Schulabteilung der Arnsberger Bezirksregierung sowie leitende Beamte des Zolls und der Bundespolizei durch den Landrat eingeladen worden. Auf der Tagesordnung standen neben der Vorstellung der Sicherheitslage auch die Aufbauorganisation der Kreispolizeibehörde mit ihren sieben Polizeiwachen sowie die aktuellen Änderungen des Polizeigesetzes. Weitere Gesprächsthemen waren die Banden- und Clankriminalität, die Sicherheit von Großveranstaltungen sowie der Ausbau gegenseitiger Hospitationsmöglichkeiten. Seitens der Teilnehmer wurde die Sorge geteilt, dass durch die landesweiten Maßnahmen gegen die Clankriminalität ein möglicher Verdrängungseffekt von den Großstädten ins Sauerland stattfinden könnte. Die Polizei beobachtet die Szene intensiv. Hinweise für eine Verlagerung liegen bislang aber nicht vor. Ein weiterer Punkt der Kommunalvertreter war der Wunsch zu einer stärkeren, gemeinsamen Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität im Sauerland. Landrat Dr. Schneider zeigte sich zufrieden mit dem partnerschaftlichen Austausch. "Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat oberste Priorität! Die Konferenz hat gezeigt, dass das gemeinsame Gespräch der richtige Weg ist. Themen der inneren Sicherheit betreffen eben nicht nur die Polizei und müssen zusammen angegangen werden. " Die erste Sicherheitskonferenz der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis geht zurück auf eine landesweite Initiative des Innenministeriums NRW. Alle Teilnehmer zeigten sich mit den Ergebnissen zufrieden. Sie sprachen sich dafür aus, die Zusammenarbeit noch weiter auszubauen und sich im nächsten Jahr zu einer weiteren Sicherheitskonferenz auf Leitungsebene zu treffen.
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