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Mutmaßliche Sprüher geben sich als Polizisten aus

(ots) - Zwei Männer gaben sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag als Polizeibeamte aus und kontrollierten zwei "verdächtige" Personen. Dumm nur, dass diese ausgerechnet Zivilfahnder der Bundespolizei waren.

Die Bundespolizisten beobachteten eine insgesamt fünfköpfige Gruppe Nahe des Bahnhofs Gesundbrunnen. Die Umstände ließen darauf schließen, dass die Personen dort Graffitis sprühen zu wollen. Als sich zwei der Zivilfahnder gegen 02:15 Uhr der Gruppe weiter annäherten, wurden sie von zwei Männern der Gruppe direkt angesprochen. Der ältere, ein 32-jähriger Neuköllner gab sich als "Kripo" aus, zeigte eine unleserliche Karte vor und forderte die beiden Beamten auf, sich auszuweisen. Die echten Polizisten deckten den Schwindel auf und die Personen, vier Männer und eine Frau wurden alle überprüft.

Die beiden falschen Polizisten müssen sich nun wegen Amtsanmaßung verantworten. Fast alle der Personen im Alter von 23 bis 32 Jahren sind bereits einschlägig wegen Vandalismusstraftaten, Gewalt- und Eigentumsdelikten polizeibekannt.

Alle Beteiligten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freiem Fuß belassen.

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Veröffentlicht
30. Juni 2014, 12:55
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