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29-Jähriger leistet Widerstand bei Fahrkartenkontrolle

(ots) - Ein 29-jähriger Berliner leistete am Mittwochnachmittag erheblichen Widerstand, als Bundespolizisten seine Personalien erheben wollten. Er war zuvor ohne gültigen Fahrschein erwischt worden und griff zwei Kontrolleure an. Einer von ihnen wurde am Ellenbogen und Knie verletzt.

Zeugenaussagen zufolge verweigerte der 29-Jährige gegen 17:20 Uhr eine Fahrkartenkontrolle und verließ die S-Bahn beim nächsten Halt im Bahnhof Lichtenberg. Die 27 und 33 Jahre alten Kontrolleure vermuteten, dass der Mann "schwarz gefahren" ist und eilten ihm hinterher, um ihn zur Rede zu stellen. Als sie den Lichtenberger am Arm festhielten, schlug dieser ohne Vorwarnung zu. Die Kontrolleure konnten den 29-Jährigen dennoch überwältigen und alarmierten die Bundespolizei.

Da der "Schwarzfahrer" auch gegenüber den Polizeibeamten seine Personalien verweigerte und Widerstand leistete, nahmen sie ihn mit zur Dienststelle. Dort ergab eine Atemalkoholkontrolle einen Wert von 1,62 Promille; zum Tatzeitpunkt stand der Beschuldigte demnach unter Alkoholeinfluss. Er war bereits bei der Polizei bekannt und wurde nach Einleitung eines Strafverfahrens und Beendigung aller Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

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Veröffentlicht
30. Juni 2011, 08:42