Sag uns, was los ist:

(ots) - "Lieber gelassen und sicher nach Haus, als Weihnachten im Krankenhaus!" Angesichts steigender Unfallzahlen führte die Kreispolizeibehörde am Donnerstag, 15.12.2011, in der Zeit zwischen 17.00 Uhr und 24.00 Uhr, eine groß angelegte Kontrollaktion durch. Jeweils mit Unterstützung durch das Technische Hilfswerk wurden zwei große Kontrollstellen aufgebaut. An der B 51 bei Telgte wurde der Verkehr aus Richtung Münster angehalten und kontrolliert. Gleichzeitig wurde zwischen Telgte und Münster die Geschwindigkeit mit einem modernen ESO-Meßgerät kontrolliert. Eine zweite groß angelegte feste Kontrollstelle befand sich auf der B 475, Neubeckumer Straße, in Beckum. Darüber hinaus gab es neun weitere Kontrollen, die durch mobile Einsatztrupps durchgeführt wurden. Ziel der Kontrollen war, die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu kontrollieren. Außerdem lag ein Schwerpunkt auf der Hauptunfallursache Alkohol/ Drogen. Meistens wegen Verstößen gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurden 38 Ordnungswidrigkeitenanzeigen vorgelegt. Der unrühmliche Tagesschnellste fuhr bei Telgte mit 121 km/h, obwohl nur 70 km/h erlaubt waren. Bei Beckum wurde ein Verkehrsteilnehmer mit 110 km/h gemessen, bei erlaubten 50 km/h. In Ennigerloh wurde ein Autofahrer mit 84 km/h bei erlaubten 50 km/h registriert. Es wurden 127 Verwarngelder verhängt. Ein Fahrzeugführer hatte nicht die erforderliche Fahrerlaubnis und wurde angezeigt. Drei Fahrzeugführer waren unter dem Einfluß von Alkohol oder Drogen unterwegs. Sie wurden bei Telgte angehalten. Es wurden zwei Blutproben und ein Atem-Alkohol-Test durchgeführt und entsprechende Anzeigen erstattet. Der Führerschein eines Drogenkonsumenten wurde sichergestellt. Es wurden zwei Strafanzeigen wegen des Besitzes von Marihuana erstattet. Die Verkehrskontrollen der Polizei wurden von den Verkehrsteilnehmern im Kreis Warendorf deutlich wahrgenommen. Die Aktion war insofern erfolgreich. Die Polizei appelliert an die Verkehrsteilnehmer, die bestehenden Regeln einzuhalten, damit die Unfallzahlen und vor allem die Zahl der Verunglückten wieder sinken.
mehr