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GEG beendet Hauptrunde mit Sieg und Niederlage Grefrath (red). Mit einem 8:3-Heimerfolg gegen Moers und einer achtbaren 5:7-Auswärtsniederlage in Wiehl hat die Grefrather EG die Landesliga-Hauptrunde als Tabellenfünfter beendet. Damit verpassen die Blau-Gelben die angestrebte Aufstiegsrunde zur Regionalliga und kämpfen statt dessen in der Pokalrunde um den Klassenerhalt. Am Freitagabend sollte im niederrheinischen Derby gegen den Tabellenletzten Black Tigers Moers unbedingt ein Sieg her, um zumindest die theoretische Chance auf Platz vier zu wahren. Zudem mussten die favorisierten Realstars aus Bergisch Gladbach zeitgleich unbedingt in Solingen verlieren. Bereits nach dem ersten Drittel war klar, dass das Eishockeywunder wohl ausbleiben würde. Zu diesem Zeitpunkt hatte Bergisch Gladbach bereits mit dem 5:0-Pausenstand (11:2 am Ende) für klare Verhältnisse gesorgt. Der Phoenix hingegen tat sich zunächst unerwartet schwer mit den mutig dagegen haltenden Moerser Gästen, gegen die man zur ersten Pause mit 1:2 zurück lag. Einzig Willy Schut hatte in der 16. Minute zum zwischenzeitlichen Ausgleich für die GEG getroffen, während der bisweilen beschäftigungslose Sven Budde im Grefrather Tor bei zwei Gäste-Angriffen "kalt erwischt" wurde. Für den Phoenix änderte dies nichts an der Vorgabe von GEG-Coach Karel Lang, noch einmal alles zu geben und die Runde bestmöglich zu Ende zu bringen. Sein Team ließ nun den Trainerworten auch Taten folgen und ging durch zwei Tore von Roby Haazen (27., 31. in Unterzahl), sowie Gerrit Ackers (38.) hochverdient mit 4:2 in Führung. Moers verkürzte zwar noch vor der zweiten Pause auf 3:4 (39.), musste im Schlussabschnitt dann aber endgültig die Grefrather Dominanz anerkennen. Erneut Roby Haazen (45.), Tobias Meertz (55.), Willy Schut (58.) und Christoph Kiwall (60.) hatten mit ihren Toren zum 8:3-Endstand für klare Verhältnisse gesorgt. GEG macht Penguins das Leben schwer Mit gerade einmal zwei kompletten Reihen, dafür erstmals nach einjähriger Verletzungspause mit Goalie Oliver Nilges zwischen den Torpfosten ging es keine 19 Stunden später am Samstag-Nachmittag bei den Wiehl Penguins letztmalig in der Hauptrunde aufs Eis. Grefrath nahm die Rolle des Außenseiters gut an und machte den noch um die Meisterschaft mitspielenden Oberbergischen das Leben durchaus schwer. Nach Toren von Max Parschill (1:1, 10.), Gerrit Ackers (1:2, 13., PP) und Christopher Pelk per Abstauber zum 2:3 in der 19. Minute ging das Team von der Niers nicht unverdient sogar mit einer knappen Führung in die erste Pause. Auch im zweiten Spielabschnitt hatte der amtierende Meister aus Wiehl seine liebe Not mit dem kleinen, aber um so aufopferungsvoller kämpfenden Kader der GEG. Den frühen 3:3-Ausgleich in der 22. Minute konnte Roby Haazen erneut in der 26. Minute in eine Grefrather Führung umwandeln. Zudem gab es durchaus eine ganze Reihe weiterer Chancen gegen die defensiv teils etwas leichtsinnig agierenden Gastgeber. Stattdessen trafen in Folge eines Grefrather Aufbaufehlers erneut die Penguins (31.), so dass beim Stande von 4:4 im Schlussdrittel jedoch noch alles möglich schien. Grefrath hielt weiter dagegen, konnte sich angesichts der jetzt allmählich schwindenden Kräfte aber nur noch selten aus der eigenen Zone befreien. Mit der Wiehler Führung zum 5:4 in der 49. Minute kippte das Spiel. Zwei weitere Treffer der Penguins sorgten schließlich für die Entscheidung. Der letzten Torjubel des Abends gehörte nach Stefans Bronischewskis Überzahl-Treffer in der Schlussminute allerdings nochmal dem Phoenix. Nach dem Verpassen der Aufstiegsrunde geht es für die GEG nun zusammen mit dem EC Bergisch Land, Moskitos Essen 1b, Neusser EV 1b und den Black Tigers Moers in der Pokalrunde um den Klassenerhalt. Bereits am kommenden Freitag, 24.01. startet die GEG um 20:00 Uhr mit einem Heimspiel gegen Essen in die Runde. Grefrather EG
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29. Volksbank-Masters Nettetal holt sich nach zehn Jahren wieder den Titel Dülken (HV). Es ist vollbracht. Der SC Union Nettetal hat nach zehn Jahren wieder das Volksbank-Masters gewonnen. Bei der 29. Auflage des hochkarätig besetzen Turnieres setze man sich im Finale dank der beiden Tore von Niklas Thobrock mit 2:0 gegen den 1. FC Mönchengladbach durch. Nachdem man sich am Samstag in der Vorrunde mit sieben Punkten als Gruppenzweiter für die Zwischenrunde am Sonntag qualifiziert hatte, traf man gleich im ersten Spiel auf den späteren Finalgegner aufeinander. Hier musste der SCU trotz Führung am Ende knapp mit 2:3 geschlagen geben. Nach den Siegen gegen Teutonia St. Tönis II (5:2) und 1. FC Viersen (2:1) erreichte der Oberligist dann das Halbfinale. Hier trafen die Nettetaler dann auf den SC Hardt. Der A-Ligist investierte viel, ließ sich auch nach Gegentreffern nicht aus der Ruhe bringen. In einem hochdramatischen Spiel gewann Union allerdings mit 5:3. Ein gutes Turnier spielte auch die zweite Mannschaft des VSF Amern, die am Ende Dritter wurden und im Shooutout den SC Hardt mit 5:2 bezwangen. Überrascht hat beim Masters vor allem der Ausrichter selbst. Mit neun Punkten erreichte der Dülkener FC als Gruppenerster in der Vorrunde in der Gruppe B die Zwischenrunde. Beinahe hätte es auch für das Halbfinale gereicht. Im entscheidenden letzten Spiel hatte man gegen die VSF Amern II aber hauchdünn mit 2:3 das Nachsehen. Der Sieger des 29. Volksbank-Masters hatte übrigens noch weiteren Grund zur Freude. Denn Robin Krahnen wurde vom SC Union Nettetal zum besten Torhüter gewählt. Zudem erzielte Joel Mangano mit 11 Toren die meisten Treffer des Turniers. Okan Cavus vom SC Hardt wurde zum besten Spieler der beiden Tage gekürt.
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