Veröffentlicht
12. Mai 2017, 00:00
Rundblick Lichtenau & Bad Wünnenberg (Bad Wünnenberg)
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Hegering Lichtenau setzt auf Öffentlichkeitsarbeit

Die Kulturlandschaft und die Natur in Einklang bringen

Die Jägerinnen und Jäger in der Region machen in diesem Jahr verstärkt Werbung in eigener Sache. „Wir müssen weiter an unserem Image arbeiten", machte der Hegerings-Vorsitzende Bernhard von Rüden im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Hegerings Lichtenau in Holtheim deutlich. Bei sachlicher Betrachtung seien die Jäger für den Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft sehr wichtig. Hege und Pflege ständen im Vordergrund des waidmännischen Alltags.

Vor allem das neue Landes-Jagdgesetz bereitet den Mitgliedern des Hegerings Sorge. „Das Gesetz beinhaltet einige sinnvolle, aber auch viele aus unserer Sicht unsinnige Änderungen", sagte Bernhard von Rüden.

Ferdinand Falke, Pflanzenbauberater der Landwirtschaftskammer NRW, referierte über praktische Möglichkeiten, Wildschäden auf landwirtschaftlichen Nutzflächen zu reduzieren. Es gilt eine Vielzahl von Vermeidungsstrategien umzusetzen, damit Wildschäden an landwirtschaftlichen Kulturen und auf Grünland verringert werden. Dazu gehöre u.a. das Anlegen von geeigneten Wildäsungsflächen. Ein gutes Miteinander von Jagdpächtern und Landwirten ist laut Falke generell anzustreben und förderlich.

Der Hegering Lichtenau setzt gezielt auf das Miteinander. Die Öffentlichkeit hat der Hegering auch bei der Landesgartenschau 2017 in Bad Lippspringe im Blick. Hier präsentiert sich die Jägerschaft mit einem eigenen Beitrag und wirbt für die eigenen Ziele und nicht zuletzt auch um Nachwuchs.

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