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Neujahrsempfang der Flüchtlingshelfer Am vergangenen Freitag traf sich die Flüchtlingshilfe um das Jahr 2019 abzuschließen, ein Resumee über die geleistete Hilfe zu ziehen und gemeinsam mit neuen Ideen ins Jahr 2020 zu gehen. Insgesamt wohnen in Much noch ca. 170 Flüchtlinge in Notunterkünften bzw. von der Gemeinde angemieteten Wohnungen. Viele haben inzwischen eine Arbeit oder einen Ausbildungsplatz gefunden, sind in Mucher Vereinen aktiv und "sind angekommen". Von der Gruppe "Begleitung" werden zehn Familien mit etwa 40 Familienmitgliedern begleitet, Schwerpunkt ist hier die Förderung der Kinder sowie Unterstützung bei Behördenangelegenheiten und der Suche nach Arbeit und Ausbildung. Die Gruppe "Sprache" kümmert sich um die Förderung von Kindern in den Schulen, in dem dort bei den Hausaufgaben unterstützt wird, Unverständliches aus dem Unterricht erklärt wird und mit den Grundschulkindern gelesen wird. Die Gruppe "Kleines Warenhaus" sammelt Sachspenden und gibt diese für kleines Geld an hilfsbedürftige Menschen (an ALLE Inhaber des Ausweises für die Mucher Tafel) ab, jeden Mittwoch und Samstag von 10.00 - 12.00 Uhr in der Schulstraße gegenüber der ev. Kirche. Einen persönlichen Dank aller Helferinnen und Helfer sprach Bürgermeister Norbert Büscher Herrn Helmut Hülck aus. Helmut Hülck hat die Flüchtlingshilfe mit aufgebaut und sich von Anfang an intensiv um die Belange der Flüchtlinge und der Ehrenamtler gekümmert. Er half als Sprecher dabei, die Flüchtlingshilfe bekannt zu machen und bei den Ämtern zu vermitteln, so dass die Flüchtlingshilfe Much als wertvoller Partner und Unterstützung angesehen wurde und nicht der "lästiger Ehrenamtler" ist. Aus persönlichen Gründen hat er sich nun aus der ersten Riege zurückgezogen, Wolfgang Engels als Nachfolger und auch allen Begleitern steht er nach wie vor mit Rat und Tat beiseite. Auch um "seine" syrische Familie, die er seit 2015 unterstützt hilft er natürlich weiterhin.
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