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(ots) - Die Ostwestfalenstraße in den Kreisen Lippe und Höxter sowie über deren Kreisgrenzen hinaus ist eine der Hauptverkehrsadern. Die stark frequentierte und gut ausgebaute Straße verleitet zu hohen Geschwindigkeiten und ist daher eine der unfallauffälligen Fahrtrouten in beiden Kreisen. Die zum Teil katastrophalen Unfallfolgen sprechen leider für sich. Daher haben sich beide Polizeibehörden entschlossen, eine gemeinsame Kontrollaktion zu fahren. Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor der Killer Nummer eins im Straßenverkehr und die Polizei muss immer wieder feststellen, dass auch auf der Ostwestfalenstraße mit teilweise erheblich überhöhten Geschwindigkeiten gefahren wird. Die gefahrene Geschwindigkeit ist aber im Falle eines Verkehrsunfalls der ausschlaggebende Faktor, welcher die Schwere der Unfallfolgen bestimmt. Am Montag haben Höxter und Lippe deshalb tagsüber eine abgestimmte Aktion zur Geschwindigkeitsüberwachung mit Schwerpunkt der von Warburg bis Bad Salzuflen durch beide Kreise verlaufenden Ostwestfalenstraße durchgeführt. Zusätzlich wurde auch auf anderen Straßen in der Nähe der Kreisgrenze der Verkehr überwacht. Beteiligt war neben den Verkehrsdiensten auch der Radarwagen des Kreises Höxter. Bei den über 5.000 kontrollierten Fahrzeugen haben Polizei und Kreisordnungsbehörde 320 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt und geahndet. Vier Fahrzeugführer fuhren derart schnell, dass sie neben einem Bußgeld und Punkten in Flensburg ein Fahrverbot zu erwarten haben. 53 weitere Fahrer werden Bußgelder bezahlen und Punkte in Flensburg hinnehmen müssen. Sieben weitere Verstöße, wie Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, mangelnde Ladungssicherung und mangelhafte Reifen wurden auch festgestellt. Der gemeinsame Geschwindigkeitseinsatz der Verkehrsdienste der Polizei aus Höxter und Lippe war Teil der landesweiten Aktion "Brems Dich - rette Leben!", mit der die Polizei seit Jahresbeginn versucht, das Geschwindigkeitsniveau auf unseren Straßen zu senken, um so die Unfallfolgen zu minimieren. Das wenig erfreuliche Ergebnis vom gestrigen Tag zeigt jedoch, dass weitere Kontrollen dringend erforderlich sind. Deshalb wird die Polizei auch in den nächsten Tagen und Wochen überall im Kreisgebiet intensive Geschwindigkeitskontrollen durchführen.
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