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(ots) /- 300 Geschwindigkeitsverstöße hat die Polizei bei Verkehrskontrollen in Bad Oeynhausen und Minden in der Nacht von Freitag auf Samstag festgestellt. Darüber hinaus mussten zwei Autofahrer ihr Fahrzeug stehen lassen, da bei ihnen der Verdacht auf Drogen- oder Alkoholeinfluss bestand. Zudem kommen auf zwei weitere Fahrzeugführer Anzeigen zu, da sie ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs waren. In Bad Oeynhausen bildete der Bereich der Kanalstraße/Mindener Straße (B 61) den Schwerpunkt der nächtlichen Aktion. Hier registrierten die Einsatzkräfte 245 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Trauriger Spitzenreiter war ein 25-jähriger Mann aus Kirchlengern (Kreis Herford). Ihn stoppten die Beamten mit Tempo 99. Damit war der Mann fast doppelt so schnell unterwegs als die erlaubten 50 Stundenkilometer. Auf den Fahrer kommen ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro, ein einmonatiges Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg zu. Auch ein holländischer Lkw-Fahrer hatte bei seinem 40-Tonner deutlich zu stark aufs Gaspedal gedrückt. Für ihn zeigte das Messgerät der Beamten 89 km/h an. Der Mann durfte erst nach Zahlung einer Geldbuße von 200 Euro seine Fahrt fortsetzen. Für einen angetrunkenen Autofahrer war die Fahrt indes gänzlich beendet. Er musste die Polizisten für eine Blutentnahme zur Wache begleiten. In Minden richteten die Ordnungshüter ihren Fokus auf den Verkehr der Ringstraße. Hier wurden 52 Tempoüberschreitungen aktenkundig. Darunter ragte ein Fahrer heraus, der mit Tempo 121 bei erlaubten 70 Stundenkilometer in Höhe der Marienstraße gemessen wurde. Dem Mann drohen ein Bußgeld von 200 Euro sowie ein einmonatiges Fahrverbot und zwei Punkte in der Flensburger Sünderdatei. Mit Tempo 107 war zudem ein 19-Jähriger deutlich zu schnell unterwegs. Dem jungen Mann, der nur einen vorübergehenden Wohnsitz in Minden hat, droht noch zusätzlich Ärger, da er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. So musste seine Begleiterin anschließend das Steuer des Audis übernehmen. Ein anderer Mann fiel den Beamten auf, als der mit seinem Mofa mit 59 km/h auf dem Weg in die Innenstadt unterwegs war. Da er mehr als doppelt so schnell als die erlaubten 25 km/h fuhr, hätte er im Besitz eines Führerscheins sein müssen. Da dies nicht der Fall war, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Auf den Mann kommt ein Strafverfahren zu. Ebenfalls mit einer Anzeige muss ein Pkw-Fahrer rechnen, der das "Rotlicht" einer Ampel missachtete.
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