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(ots) /- Die Polizei hat in der vergangenen Woche bei Schwerpunktkontrollen in Minden und Bad Oeynhausen verstärkt Radfahrer in den Fokus genommen. Bei der fünftägigen Aktion überprüften die Einsatzkräfte an wechselnden Orten bis Freitag 465 Radfahrer. Bei annähernd der Hälfte von ihnen hatten die Beamten Grund zum Einschreiten. Bei den insgesamt 210 Verkehrsverstößen erhoben die Polizisten in 131 Fällen ein Verwarnungsgeld. 79 Mal beließen sie es bei einer mündlichen Verwarnung. Zudem wurden fünf Anzeigen im Bußgeldbereich gefertigt. Am häufigsten schritten die Beamten wegen der fehlerhaften Benutzung des Radwegs ein. Hier wies die Bilanz der Kontrollwoche 128 Fälle aus. Aber auch die Beeinträchtigung des Gehörs, die Ablenkung durch ein Handy sowie eine mangelhafte Beleuchtung oder andere technische Mängel führten zu Sanktionen. Grund für den mehrtägigen Einsatz der Polizei war die Verkehrsunfallentwicklung im Kreis Minden-Lübbecke im vergangenen Jahr. So ereigneten sich 2018 kreisweit 1.059 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Insgesamt verunglückten dabei 1.343 Menschen. Die Anzahl der verunglückten Radfahrer lag bei 333 Personen. Dies waren 100 verunglückte Radfahrer (+42,9 Prozent) mehr als 2017. Somit handelte es sich statistisch betrachtet bei jedem vierten Verunglückten um einen Radfahrer. Bereits Ende Juli hatte die Polizei die größte Gruppe der Verunglückten, die Autofahrer, ins Visier genommen. Bei Tempokontrollen in Minden, Bad Oeynhausen und Porta Westfalica wurden, wie seinerzeit berichtet, mehr als 3.600 Fahrzeuge überprüft.
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(ots) /- Ein grölendes und randalierendes Duo hat in der Nacht zu Donnerstag einen Polizeieinsatz in einem Hotel am Kurpark ausgelöst. Die Einsatzkräfte nahmen einen 43 Jahre alten Mann aus Berlin sowie einen 33-jährigen Bad Oeynhausener in Gewahrsam. Dabei leistete der 43-Jährige Widerstand, zudem musste Pfefferspray eingesetzt werden. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen. Eine offenbar zu den Männern gehörende Frau beteiligte sich nicht an den Angriffen, begleitete den Polizeieinsdatz aber lauthals. Eine Hotelangestellte hatte gegen 0.20 Uhr die Polizei um Hilfe gebeten, da sich zwei Männer und eine Frau in der Hotellobby ruhestörend aufhalten würden. Als die Beamten eintrafen, saß das Trio um einen mit zahllose Bierflasche gefüllten Tisch und unterhielt sich lautstark. Auf die Bitte der Polizisten, auf die Nachtruhe der Hotelgäste Rücksicht zu nehmen, erfolgte keine Reaktion. Vielmehr geriet das Trio untereinander in Streit und verließ kurzfristig die Lobby. Anschließend schlug der 43-Jährige mehrfach gegen die Glastür, sodass die Beamten einschreiten mussten. Dabei leistete der Berliner Widerstand. Als der in Handschellen abgeführt werden sollte, griff der Bad Oeynhausener zu einer Bierflasche und kam auf die mittlerweile von zwei weiteren Beamten unterstützten Polizisten zu. Daraufhin kam es zum Einsatz von Pfefferspray. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurden den Männern Blutproben entnommen. Den Rest der Nacht verbrachte das Duo in der Ausnüchterungszelle. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
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