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140 Jahre Kirchenchor St. Cäcilia Mutscheid 140 Jahre sind ein guter Grund zum Feiern: Voller Dankbarkeit blickt der Kirchenchor auf eine bewegte Zeit des gemeinsamen Singens und Gestaltens der Liturgiefeiern zurück. Zum Cäcilienfest, am 24. 11.2018 singen wir in der Pfarrkirche St. Helena Mutscheid um 19 Uhr die Messe in G von Christopher Tambling. Die bereits lange zuvor bestehende Chorgemeinschaft trat 1878 dem Diözesan Cäcilien Verband bei und nannte sich von nun an Kirchenchor St. Cäcilia Mutscheid, so dass dieses Datum als offizielles Gründungsdatum angesehen wird. In den 140 Jahren erlebte der Chor viele Höhen und auch Tiefen. Besonders die zwei Weltkriege dezimierten die Singstimmen. Sofort nach Kriegsende begann Quirin Zimmermann den Chor erneut als nun gemischten Chor aufzubauen. 1961 übernahm Michael Kläsgen die musikalische Leitung des zu der Zeit aus zwölf Mitgliedern bestehenden Chores. Unter seinem 40 jährigen Dirigat erlebte der Chor einen enormen Aufschwung und gehörte lange Zeit zu den führenden Kirchenchören im Dekanat Bad Münstereifel. In den nachfolgenden Jahren sangen wir unter verschieden Dirigenten, bis 2007 Elisabeth Beyer die Leitung des Chores übernahm. 2014 schlossen wir uns mit dem befreundeten Kirchenchor aus Rupperath zusammen, so dass wir gemeinsam, nun aus 30 Sängerinnen und Sängern bestehend, immer noch gut in der Lage sind, vierstimmige Chorsätze zu singen. Eine besondere Freude ist es für uns, nach langen Renovierungsarbeiten wieder im Pfarrheim Mutscheid, welches jetzt in neuem Glanz erstrahlt, singen zu können. Unsere Proben finden mittwochs in der Winterzeit um 19.30 Uhr abwechselnd in Mutscheid und Rupperath statt. Neue Sänger/Innen sind stets herzlich willkommen. Wir laden Sie ein, unseren Jubiläumsgottesdienst gemeinsam mit uns zu feiern und freuen uns auf Ihr Kommen.
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Hühner sind in der Eifel flügge geworden Steffi Löhndorf setzt auf neue Kreationen Bad Münstereifel/Houverath. Nachdem eine stattliche Anzahl von Hühnern in der Kurstadt bereits für Furore sorgten, scheinen dieses schweren Tierchen (aus einer Art Betonmasse modelliert), inzwischen flügge geworden zu seien. So sieht es jedenfalls derzeit in zahlreichen Geschäften (im Gegensatz zu Bad Münstereifel doch eher bescheidend kleinen Dörfchen) Houverath aus. Nach erfolgreich abgelegter "Lehre" bei Künstlerin "Ela" aus Flamersheim, darf sich nun auch die Houveratherin Steffi Löhndorf rühmen, durchaus sehr kreativ zu sein. Gackern es fast auch die lebendigen Hühner, wie schön doch ihre Gebilde geworden sind. "Ich wollte einfach mal etwas anderes für mich ausprobieren", sagt Steffi Löhndorf, die es vor einigen Jahren der Liebe wegen nach Houverath verschlagen hat. Und während ihr inzwischen Ehemann Günther Löhndorf es mehr mit der Blechmusik und Fotografie hat und seit Jahren bei den Eifeldombläsern aktiv ist, schlägt Ehefrau Steffi Löhndorf leisere Töne an und durchaus sehenswerte. Das durfte jüngst bei einem zuvor kurz von ihr angekündigten kurzen Überraschungsbesuch auch der im Ort ansässige Journalist "MaGö" erfahren. Da dieser nicht nur die ländlichen Nachrichten für verschiedene Medien transportiert, lag es wohl sehr nahe, ihm ein "News-Huhn" zu kreieren. Gottlob keine Ente, denn die hätte gerade nicht nur bei journalistisch Schaffenden, womöglich andere Gedanken aufkeimen lassen können. Nein, somit ist die neue Errungenschaft keine Ente (damit Falschmeldung), sondern ein schönes Huhn mit rotem Kamm. Doch damit nicht genug: Steffi Löhndorf, die eigentlich hauptberuflich pädagogisch tätig ist, scheint mit diesen Hühnern einen schönen Freizeitausgleich für sich gefunden zu haben. So darf sich im Ort seit ein paar Tagen nicht nur Friseurmeisterin Heike Wulfsen in ihrem Laden über ein geschenktes Huhn mit Lockenwickler im Kamm freuen. Alexandra Zimmermann in ihrem Blumenlädchen über ein Hühnchen mit Blumen. Die Raiffeisenbank in Houverath ebenso über ein "Bank" passendes Motiv, wie auch die als Allgemein-Ärztin praktizierende Anneliese Umlauf, das Hotel Garni mit Michael Adenäuer und die Massagepraxis Renate Adenäuer und viele andere mehr. "Hätte nicht gedacht, dass ich damit im Ort einen solchen Volltreffer landen würde, sagt Steffi Löhndorf begeistert. "Die Leute haben sich bislang alle über mein künstlerisches Schaffen und die Geschenke gefreut." Nun macht sich die umtriebige junge Frau weiter Gedanken, was sie als nächstes kreieren könnte. Vielleicht mal eine komplette Hühner-Band. Die könnte sie dann der Kölschgruppe und dem in Bad Münstereifel lebenden Höhner Bassisten und Sänger Johannes Schulte-Ontrop überreichen. Sicherlich fallen der kreativen Steffi Löhndorf aber auch noch andere und dann erneut ins Auge fallenden Motiv-Möglichkeiten ein. mg
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