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(ots) - (Hameln) Am Sonntagmorgen kam es auf der Kreisstraße 29 bei Halvestorf zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Fußgänger. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen konnte das mögliche Unfallopfer bis jetzt nicht aufgefunden werden (wir berichteten bereits in einer Pressemitteilung, siehe unten Link 1). Im Rahmen der Absuche des Gebietes wurde an der Landesstraße 433 (Hameln-Rinteln) nur unweit der Unfallstelle eine Jacke gefunden (siehe unten Link 2). Die Herkunft dieser Jacke konnten die zuständigen Ermittler inzwischen klären: diese wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus einer Gaststätte in Hameln entwendet. Der rechtmäßige Eigentümer der Jacke, ein 45-jähriger Mann aus der Region Hannover, ist bereits ausfindig gemacht worden, er konnte gestern Abend seine Jacke abholen. Er kommt als unfallbeteiligter Fußgänger nicht in Betracht. Weiterhin gingen aufgrund der Presseveröffentlichungen und der Facebook-Fahndung des LKA Niedersachsen ( https://www.facebook.com/LandeskriminalamtNiedersachsen ) mehrere Hinweise ein, die gestern von den Ermittlern überprüft und abgearbeitet wurden. Unter den Hinweisgebern war ein Autofahrer, der kurz nach 05.00 Uhr die Strecke Hameln - Rinteln (Landesstraße 433) befuhr. Vor der Abzweigung Kreisstraße 29 lag die besagte Jacke mittig auf der Fahrbahn. Er habe angehalten und die Jacke abseits der Fahrbahn im Seitenraum abgelegt. Wie die Jacke indes auf die Landesstraße geriet, ist bislang noch unbekannt. Möglich wäre, dass der Täter zum Diebstahl nach dem Durchsuchen der Taschen sich der Jacke entledigen wollte und diese aus dem Fenster eines Fahrzeuges warf. Eine weitere Anruferin bei der Polizei schilderte, sie habe die auf der Fahrbahn liegende Jacke bereits zwischen 03.30 und 04.00 Uhr gesehen. Ein Ehepaar hatte am Sonntagmorgen gegen 06.00 Uhr auf der Klütstraße einen Anhalter bemerkt, der stadtauswärts unterwegs war. Die Person war dunkel gekleidet und habe eine Kapuze getragen. Diese Person war offensichtlich alkoholisiert und hatte seinen Arm herausgestreckt. Dieser Mann soll kräftig und 185 - 190 cm groß gewesen sein. Eine weitere Autofahrerin meldete sich bei der Polizei und schilderte, sie habe am Sonntagmorgen gegen 06.50 Uhr an der Einmündung L 433 / K 29 eine männliche Person mit Regenjacke gesehen. Auch dieser Mann soll alkoholisiert gewesen sein und habe in einer Anhalterhaltung den Arm herausgestreckt. Diese Person soll auffallend groß und von kräftiger Statur gewesen sein. Nach Begutachtung der Unfallschäden und Einschätzung von Unfallanalytikern muss die Kollision mit dem Pkw beim Fußgänger nicht zwingend zu schweren Verletzungen geführt haben. Die Gesamtumstände lassen eher den Schluss zu, dass der Fußgänger mit nicht schwerwiegenden Verletzungen den Unfallstellenbereich verlassen und eigenständig den Weg fortgesetzt hatte. Der Gesuchte wird aus den umliegenden Ortschaften vermutet. Daher wurden Handzettel mit einem Zeugenaufruf an fast 1000 Haushalte in den Ortschaften Haverbeck, Halvestorf, Hope, Weidehohl, und Bannensiek verteilt. Im Rahmen der Ermittlungen werden im Hintergrund noch weitergehende Maßnahmen durchgeführt. So werden derzeit die Daten des sichergestellten Mobiltelefons der 26-jährigen Autofahrerin ausgewertet. Aufgrund der Datenauswertung erhofft man sich eine zeitliche Einordnung der Geschehnisse vor Eingang des Notrufs. Die Ermittlungen dauern daher an. Link 1: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57895/3195316 Link 2: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57895/3196024
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(ots) - (Hameln) Am Sonntagmorgen kam es auf der Kreisstraße 29 bei Halvestorf zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Fußgänger. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen konnte das mögliche Unfallopfer bis jetzt nicht aufgefunden werden (wir berichteten bereits in einer Pressemitteilung unter http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57895/3195316 ). Im Rahmen der Absuche des Gebietes wurde an der Landesstraße 433 (Hameln-Rinteln) nur unweit der Unfallstelle eine Jacke gefunden. Die Auffindesituation und der Zustand der Jacke lassen den Schluss zu, dass diese mit hoher Wahrscheinlichkeit vom unfallbeteiligten Fußgänger getragen wurde. Bei der Jacke handelt es sich um eine braune Stofftextiljacke in der Größe "2XL" mit Fellkragen an der Kapuze. Die Ermittler des Fachkommissariats 7 fragen daher: wer kennt eine Person, die eine solche Jacke besaß und die ihm seit dem Unfallzeitpunkt fehlt? Wer hat in der Nacht zu Sonntag oder am Sonntagmorgen eine Person gesehen, die eine solche Jacke getragen hatte. Wer hat am Sonntagmorgen auf der Strecke in seinem Fahrzeug einen Person mitgenommen, die trotz kühler Außentemperaturen keine Jacke trug? Wer kennt eine Person, die seit gestern nicht erklärbare Verletzungen aufweist? Auch die unfallbeteiligte Person selbst wird gebeten, sich soweit möglich unter Tel. 05151/933-222 mit der Polizei in Verbindung zu setzen, um sicher gehen zu können, dass es der Person den Umständen entsprechend gut geht und weitere Maßnahmen nicht erforderlich sind. Eine am heutigen Tage angedachte Absuche mit einem Personenspürhund bzw. einem Mantrailer konnte nicht durchgeführt werden, da derzeit kein einsatzfähiger Hund -auch in benachbarten Bundesländern- nicht zur Verfügung steht. Im Moment stützen sich die Hoffnungen der Ermittler auf Hinweise, die sich aus der Veröffentlichung der Fotos mit der aufgefundenen Jacke ergeben.
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