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(ots) - (Hameln) Am Sonntag, 06.12.2015, gegen 07.25 Uhr, wurde der Kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland auf der Kreisstraße 29 bei Halvestorf eine Kollision zwischen einem Pkw und möglicherweise einem Fußgänger gemeldet. Da der Fußgänger nicht auffindbar war, wurden umfangreichen Suchmaßnahmen eingeleitet. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 26-jährige Frau aus Hameln mit einem Daimler A-Klasse die Kreisstraße 26 von der Landesstraße 433 kommend in Richtung Halvestorf. Unmittelbar vor der Kollision erkannte die Hamelnerin am Fahrbahnrand schemenhaft einen Fußgänger mit ausgestrecktem Arm und erhobenem Daumen (Anhalter-Signal). Es kam zum Zusammenstoß, wobei der Pkw an der rechten Fahrzeugseite inkl. Frontscheibe beschädigt wurde. Die 26-Jährige stoppte weit hinter der Kollisionsstelle. Als sie zur Unfallstelle zurückkehrte, konnte sie kein mögliches Unfallopfer auffinden. Sie verständigte die Polizei. Daraufhin wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Feuerwehren aus Hameln und Haverbeck, ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera und die Johanniter-Rettungshundestaffel Holzminden beteiligten sich an der Suche. Bis zum Einbruch der Dunkelheit konnte ein mögliches Unfallopfer, das nach bisheriger Bewertung schwerste Verletzungen davongetragen haben müsste, nicht aufgefunden werden. Auch Anfragen bei umliegenden Krankenhäusern, auch in anderen Landkreisen, blieben ergebnislos. Die Kreisstraße musste während der Unfallaufnahme und Suchmaßnahmen zeitweise gesperrt werden. Die 26-jähjrige A-Klasse-Fahrerin stand unter Alkoholeinfluss. Ein Alkomat-Test ergab eine Atemalkoholkonzentration von über 0,9 Promille. Es wurde eine Blutprobe entnommen. Sowohl der mitgeführte Führerschein als auch der Pkw wurden sichergestellt. Es wurden Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, wegen fahrlässiger Körperverletzung und wegen des Verdachtes des unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle eingeleitet. Bei Antreffen einer verletzten Person, die möglicherweise auf ärztliche Hilfe angewiesen ist, bitte die Notruf-Nummern 112 (Rettungsdienst) oder 110 (Polizei) verwenden.
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(ots) - Die Kooperative Leitstelle Weserbergland registrierte im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden im Zeitraum von Karfreitag bis Ostermontag (14.30 Uhr) 290 Einsätze. Es handelte sich hauptsächlich um Einsätze aus den Bereichen Ruhestörungen, Hilfeleistungen und sonstige Einsätze, die keine umfangreichen Ermittlungstätigkeiten nach sich ziehen, aber dennoch zeitintensiv sind und abgearbeitet werden müssen. Einsätze aufgrund der Osterfeuerveranstaltungen sind nur wenige bekannt geworden. Körperverletzungsdelikte mit Bezug zum Osterfeuer sind aus Bad Münder gemeldet worden. Am BIK-Platz (Justus-von-Liebig-Weg) wurde am Samstag kurz vor Mitternacht u. a. einem 25-jährigen eine Glasflasche an den Kopf geworfen. Beschuldigt wird ein 18-Jähriger aus Bad Münder. Anschließend wurde der hier beschuldigte Mann von unbekannten Personen geschlagen und getreten. Am Ostersonntag gegen 03.00 Uhr wurden 2 Männer (22 und 28) auf der Bahnhofstraße in Bad Münder von 15 bis 20 bislang unbekannten Personen attackiert, geschlagen und getreten. Aufgrund der Verletzungen mussten diese in einem Krankenhaus ärztlich versorgt werden. Zahlreiche Einsätze mussten aus dem Verkehrsbereich bewältigt werden. Es wurden über 25 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Bei den meisten Unfällen blieb es bei Blechschäden. Bei einigen Verkehrsunfällen mussten leider auch Personenschäden verzeichnet werden: --Pkw schleudert gegen Hauseingang-- (Aerzen) Ein 29-jähriger Aerzener befuhr Karfreitag gegen 20.15 Uhr mit seinem 3er BMW die Bundesstraße 1, aus Richtung Aerzen kommend, in Richtung Hameln. Auf Höhe Selxen geriet der Pkw außer Kontrolle, schleuderte nach links von der Fahrbahn und überschlug sich. Dabei prallte der BMW gegen den Hauseingang eines dortigen Gebäudes. Der 29-jährige wurde leicht verletzt. Er konnte selbständig mit Hilfe von Ersthelfern vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehr das auf dem Dach liegende Fahrzeug verlassen. Er wurde mit einem Rettungswagen zu einem Hamelner Krankenhaus transportiert. Der Gesamtschaden wird auf 7000 Euro geschätzt. Die Unfall aufnehmenden Polizeibeamten mussten feststellen, dass der Aerzener offensichtlich nicht in Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist und die Reifen am BMW nicht mehr die gesetzlich vorgeschriebenen Profiltiefen aufwiesen. Zur Unfallzeit hatte es geregnet. --Auffahrunfall - 11-jähriges Kind leicht verletzt-- (Hameln) Auf der Landesstraße 424 ereignete sich am Samstag, 19.04.2014, gegen 12.15 Uhr, ein Verkehrsunfall, bei dem ein 11-jähriges Kind leicht verletzt wurde. Der Fahrer (44) eines in Richtung Emmerthal fahrenden Ford Escort musste aufgrund eines Abbiegers verkehrsbedingt anhalten. Der nachfolgende Fahrer (21) eines Daimler-Benz erkannte die Situation zu spät und fuhr auf das Heck des Ford auf. Dabei erlitt das im Pkw Ford mitfahrende Kind leichte Verletzungen. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 3500 Euro. --Alkoholisierter Autofahrer versucht zu flüchten und verunfallt selbst-- (Hess. Oldendorf) Ein Seat-Fahrer (44) fuhr am Ostersonntag gegen 22.45 Uhr unter Alkoholeinfluss und gefährdete einen entgegenkommenden Autofahrer. Der 44-jährige Mann aus Hameln befuhr mit seinem Seat Ibiza in Fuhlen die Heßlinger Straße. Ihm kam ein Pkw entgegen, der von einem 51-Jährigen aus Hess. Oldendorf gelenkt wurde. Da der Seat-Fahrer nicht möglichst weit rechts fuhr, musste der 51-jährige Pkw-Fahrer auf den Grünstreifen ausweichen, um nicht mit dem entgegenkommenden Seat zusammenzustoßen. Schaden entstand nicht. Im Rahmen der Fahndung wurde der Seat-Fahrer von einer Streifenwagenbesatzung der Polizeistation Hess. Oldendorf fahrend in Heßlingen angetroffen. Als der Seat angehalten und kontrolliert werden sollte, versuchte der Fahrer sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Dabei verlor der Seat-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallt gegen einen Verkehrszeichen und schleuderte auf einen Acker. Der 44-jährige Mann blieb unverletzt, stand aber unter Alkoholeinfluss. Einen Alkomat-Test verweigerte er. Nach einer Blutentnahme wurde der Führerschein des Seat-Fahrers beschlagnahmt. Der Schaden wird auf 2500 Euro geschätzt. --Nach Sturz einer Inlineskaterin stürzte auch nachfolgender Fahrradfahrer-- (Hess. Oldendorf) Am Ostersonntag kam es gegen 12.45 Uhr auf dem Verbindungsweg zwischen Segelhorst und Barksen zu einem kuriosen Unfallgeschehen, bei denen 2 Personen verletzt wurden. Eine 29-jährige Inlineskaterin befuhr den Verbindungsweg von Barksen in Richtung Segelhorst. Ihr 48-jähriger Begleiter folgte ihr mit seinem Fahrrad. Auf einem abschüssigen Teilstück stürzte die 29-jährige Frau ohne Fremdverschulden. Ihr Begleiter wollte ihr helfen und bremste das Fahrrad dazu stark ab. Der Fahrradfahrer stürzte daraufhin ebenfalls. Beide Verunglückten wurden mit einem Rettungswagen zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. --Pkw prallt gegen Haus - leicht verletzter Fahrer alkoholisiert-- (Hess. Oldendorf) Auf der Landesstraße 423 Ortsausgang Richtung Krückeberg / Weibeck kam es am Ostermontag gegen 04.20 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 21-jähriger Mann aus Hess. Oldendorf mit seinem VW Golf die Lange Straße (L423) stadtauswärts. Nach dem Ortsausgang im Bereich einer Linkskurve kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr ein Verkehrszeichen und einen Zaun und prallte gegen zwei Stützpfeiler des dortigen Einfamilienhauses. Außerdem wurde ein auf dem Grundstück abgestelltes Fahrzeug beschädigt. Der junge Golf-Fahrer wurde leicht verletzt. Da bei ihm Alkoholbeeinflussung festgestellt wurde und ein Atemalkoholtest einen Wert von fast 1,4 Promille ergab, wurde von ihm eine Blutprobe entnommen. Der mitgeführte Führerschein des 21-Jährigen wurde sichergestellt. Der Gesamtschaden wurde vorab auf über 22.000 Euro geschätzt, könnte aber nach statischer Prüfung des Hauses noch ansteigen. Feuerwehr und das Technische Hilfswerk leisteten vor Ort technische Hilfe beim Abstützen von Gebäudeteilen. --Verkehrsunfall nach Rotlichtmissachtung-- (Bad Münder) Eine 62-jährige aus Langenhagen (Region Hannover) missachtete am Ostersonntag gegen 14.45 Uhr als Fahrerin eines Skoda an der Kreuzung B442 / K73 (Abzweig Rohrsen) das Rotlichtsignal der dortigen Lichtzeichenanlage. Es kam zur Kollision mit einem VW Polo, der von einem Mann (61) aus Hannover geführt wurde. Während der 61-Jährige unverletzt blieb, wurde die 62-jährige Frau schwer verletzt. Für den schonenden Transport wurde vom Notarzt ein Rettungshubschrauber angefordert. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 5000 Euro.
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