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(ots) - (mb) Eine Schneeballschlacht unter mehreren Kindern wandte sich am Montag plötzlich nicht mehr gegeneinander sondern gegen Autos. Die Polizei ermittelte sechs Beteiligte des weißen Gefechts und leitete Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein. Am späten Nachmittag hatten sich mehrere Kinder an der Berliner Allee getroffen, um im Schnee zu spielen. Einige hatten ihre Schlitten dabei. Nachdem sich die Kinder gegen 18:30 Uhr gegenseitig mit Schneebällen beworfen hatten, zielten sie versteckt aus Gebüschen auf vorbeifahrende Autos. Einige Fahrzeuge wurden getroffen. Ein Auto soll laut Zeugenaussagen ins Schleudern geraten sein. Die Polizei wurde schließlich von einer Autofahrerin benachrichtigt. An der Berliner Allee trafen die Beamten noch drei Kinder an. Die 11- bis 14-jährigen räumten die Schneeballwürfe auf Autos ein und benannten weitere beteiligte Kinder, die später auch wieder auftauchten. Noch am Abend informierte die Polizei einige Eltern telefonisch über die gefährliche Wendung der Schneeballschlacht. Weitere Kinder brachte die Polizei nach Hause und klärte die Eltern über den Sachverhalt auf. Bislang sind keine Schäden an Fahrzeugen bekannt geworden. Ein Verkehrsunfall blieb glücklicherweise aus. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass Schneeballschlachten gegen fahrende Autos keine "Dummejungenstreiche" sind, sondern als gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr verfolgt werden. Darüber hinaus sind bei entstandenen Schäden auch die Kosten der Regulierung zu tragen.
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