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Fragend, suchend zwischen Schatten und Licht Gudrun Andres und Renate Marx stellen ihre Werke in Haus Heisterbach aus (bk) Heisterbach. Zwei Künstlerinnen haben sich zusammen getan und die ihre Werke in Haus Heisterbach ausgestellt. "Durch die Risse des Glaubens schimmert das Nichts. Doch schon der Kiesel nimmt die Wärme an der Hand", mit diesem Zitat von Reiner Kunze nimmt Gudrun Andres Bezug auf ihr künstlerisches Schaffen - fragend, suchend zwischen Schatten und Licht. Als Geigerin übernahm sie u.a. eine Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Frankfurt, war Mitglied des Gürzenich Orchesters Köln und der Capella Coloniensis. Zahlreiche Tourneen durch Europa, Afrika, Nord- und Südamerika sowie Asien prägten ihr Weltbild und hatten großen Einfluss auf ihr künstlerisches und bildnerisches Schaffen. "Die Eindrücke dieser Reisen, der kulturellen, religiösen und menschlichen Vielfalt, prägten mich stark und spiegeln sich auch in meiner Malerei wieder, die ich seit 1992 wiederbelebte", so Gudrun Andres. Sie experimentiert in den Techniken Aquarell, Tempera, Öl, Acryl und Collage und seit 2002 auch in den Drucktechniken Lithographie und Radierung. Gudrun Andres lebt in Lohmar-Breidt und ist seit 2007 Mitglied im Kunstverein LohmArt. Die in Köln lebende Künstlerin Renate Marx komplettiert diese Ausstellung. Seit 2009 ist sie Mitglied der Ateliergemeinschaft Erzbergerplatz und malt im Atelier von Georg Gartz. Sie arbeitet hauptsächlich auf Papier in vielen Formaten und Arten, aber auch auf Leinwand, Holz und auf Fotografien. "Die Themen meiner Arbeiten sind oft persönliche, mit denen ich mich beschäftige und auseinandersetzte, Gefühlslagen, der Weg durch das Leben", so Renate Marx, "So erscheint das Labyrinth als Symbol des Lebensweges auf vielen meiner Bilder." Die Werke der Künstlerin entstehen in Schichten, am Anfang steht ein Gedanke, ein Thema, eine Vorstellung und jede Schicht zeigt Neues.
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