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Es kommt ein Schiff, geladen bis an sein Bord

Heimatkrippe zu St. Michael Niederdollendorf lädt zu einem Besuch in der Kirche ein

(ik) Niederdollendorf. Niederdollendorf ist auch heute noch als Dorf der Schiffer und Fährleute bekannt. Dies soll auch die Krippe in St. Michael widerspiegeln, die ab Heiligabend ausgestellt ist. Als Schiff wurde der Typ "Samoreuse" gewählt, das im 17. und 18. Jahrhundert als das größte und wichtigste Frachtschiff auf niederländischen Gewässern unterwegs war. Um 1830 in Mondorf und Schwarzrheindorf gebaut, beförderte es als erstes Segelschiff regelmäßig Fracht und Personen zwischen Amsterdam und Köln. Im Modell steht das Schiff im Maßstab 1: 25 im Kölnischen Stadtmuseum. Eine Nachbildung des Modells im Maßstab 1: 12,5 hat in rund zweijähriger Bauzeit Schreiner Peter Schützeichel gebaut. Er investierte etwa 600 Arbeitsstunden in sein Werk und stellte es zu Weihnachten 1991 fertig. Um das Krippengeschehen lebendig und möglichst rheinisch zu gestalten, wurden viele Krippenfiguren in mühevoller Kleinarbeit hergestellt. Rund 10 Stunden dauert es, bevor u. a. Maria und Josef mit dem Jesuskind, ein Fischer, eine Wäscherin oder ein Winzer fertig gestellt ist. Die Figuren wurden in mühevoller Kleinarbeit von Helene Brase, Ingrid Kauert, Sabine Knott, Franziska Schmidt, Christel Schlauß, Heidi Wirz, Monika Schaefer, Daniel Schaefer, Marita Stassen, Annemarie Ohlert und Paul Peter Schmidt hergestellt.

Die Besichtigung der Heimatkrippe in der St. Michael-Kirche in Niederdollendorf ist ab Samstag, dem 24. Dezember 2016, bis einschließlich Sonntag, dem 29. Januar 2017, an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 15 Uhr bis 17 Uhr möglich. Gruppenführungen (ab 10 Personen) auch an anderen Tagen nach Anmeldung bei Krippenbauer Paul Peter Schmidt, Königstraße 40, 53639 Königswinter-Niederdollendorf, Tel.: 0 22 23 / 2 33 75.

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Veröffentlicht
10. Dezember 2016, 00:00
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10. Dezember 2016, 00:00
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