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Der Sessionorden zeigt die närrische "66"

KG Küzengarde startete in die neue Session und verstärkt sich mit 21 neuen Mitgliedern

(ik) Oberdollendorf. Der diesjährige Sessionsorden steht ganz im Zeichen der Jubiläums "66 Jahre KG Küzengarde". Dabei ist in der Mitte des Ordens im grün-weißen Wappen der Küze zu erkennen, die Narrenkappe und die zu Dollendorf gehörenden Weinreben. Der sternenförmig angeordnete Orden zeigt in seinen acht Strahlen historische und bekannte Gebäude aus Oberdollendorf. Graviert wurden die Kirche, der Brückenhof, die Bauernschenke, das Weinhaus Lichtenberg, der Turmhof, die Weingüter Sülz und Blöser sowie die Weinmühle. Die mit Brillinanten besetzte "66" schwebt über dem Stern und macht deutlich, dass die Gesellschaft dem rheinischen Brauchtum treu verbunden ist und stets versucht hat, den Menschen in Oberdollendorf Freunde und Frohsinn zu vermitteln. Vorsitzender Marc Heinemann hatte sichtlich Freude daran, den 21 neuen Mitgliedern das Vereinsabzeichen zu überreichen. Für seine langjährige Vereins- und Elferratstätigkeit sowie die technische Leitung bei den Veranstaltungen der KG wurde Roland Honnef mit dem Verdienstorden des Regionalverbandes Rhein-Sieg-Eifel im Bund Deutscher Karneval ausgezeichnet.

Die Gattin des amtierenden Präsidenten der KG, die im Hintergrund wie gewohnt stets die Fäden in der Hand hält, darüber hinaus aber auch in der KG als Beisitzerin und Vertretung der Kassenführung tätig ist, Resi Wenzel wurde ebenfalls mit dem Verdienstorden des Regionalverbandes ausgezeichnet. Margret Brohl, seit 1975 Mitglied der KG wurde durch Senatspräsident Klaus Weber zur Senatorin ernannt. Den Vereinsorden "last-not-least" darf ab sofort Bernd Blöser tragen. Nachdem geehrt, ernannt und verliehen war, setzte sich die Sessionseröffnung mit einem bunten Programm fort. Christa und Kerstin Sülzen unterhielten die Karnevalisten mit ihrem Stück "de dezimierte Elferrat". Eine stets willkommene Gruppe durfte mit ihren Showtänzen auch bei dieser Veranstaltung nicht fehlen. Die "Dillepöppchen" aus dem LiKüRa-Staat freuten sich ein weiteres Mal für die Küzengarde tanzen zu dürfen, obwohl ihr Versuch, den stets wortgewandten Präsidenten Fritz Wenzel in ihre Reihen zu locken, leider misslang. "Ich konzentriere mich lieber auf die Bützchen am Ende des Auftritts, das ist schon schweißtreibend genug", so der Präsident. Das Bühnenprogramm endete mit dem Auftritt der Musikgruppe um Felix Gall, "de 6 Orgelspiefe". Der Start war gelungen, nun kann der neuen Session 2016/2017 bei den Küzen nichts mehr im Wege stehen.

Präsident Fritz Wenzel widerstand der Aufforderung zum Tanz

Einen gemütlichen Abend verbrachte die Küzengarde - Gudrun Börter (r.), Regionaldirektorin der Kreissparkasse Köln war von dem Tanz der Dilledöppchen begeistert

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
12. November 2016, 00:00
Autor
Rautenberg Media Redaktion