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Achtungserfolg gegen den Ligaprimus

Oberliga-Reserve der HSG Siebengebirge bezwang den VfL Bardenberg mit 31:25

(ik) Oberpleis. Die Verbandsligamannschaft der HSG konnte am vergangenen Samstag einen wichtigen Sieg gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Bardenberg einfahren. Zu Beginn der Partie sah es nicht nach einem Erfolg der HSG aus, denn nach wenigen gespielten Minuten lagen sie bereits mit 0:2 zurück. Als dann auch noch eine Abschlussschwäche in der Offensive ihr Übriges tat und der Bardenberger Torhüter die ersten Würfe der HSG entschärfen konnte, geriet auch der Abwehrverbund ins Wanken, sodass die Gäste nach 15 Minuten mit 5:0 davonziehen konnten. Doch Mitte der ersten Halbzeit platzte der Knoten schlagartig und die Siebengebirgler egalisierten binnen kürzester Zeit den Fünf-Tore Rückstand und arbeiteten sich auf zwei Tore heran. Diesen Abstand versuchten die Gäste vom VfL Bardenburg zu halten, was ihnen auch erst einmal gelang. Im weiteren Verlauf stabilisierte sich die Abwehr der HSG und stellte Bardenberg immer öfter vor größere Probleme. Das lag auch daran, dass Bardenbergs effektivster Werfer Akintunde kaum ein Durchkommen in der HSG Abwehr mehr fand. So arbeiteten sich die Gastgeber Tor um Tor heran, um schließlich Sekunden vor der Halbzeit den Ausgleich zum 10:10 zu erzielen. Ein Treffer gelang den Gästen noch und man ging mit 10:11 aus Sicht der HSG in die Kabinen. In der zweiten Hälfte nahmen die Grün-Blauen ihrerseits das Heft in die Hand und diktierten das Spielgeschehen. Dennoch gelang es keinem der beiden Teams, sich vorentscheidend abzusetzen, sodass sich ein spannendes und vor allem kämpferisch geprägtes Spiel auf Augenhöhe entwickelte. In der 50. Minute konnten sich die Hausherren erstmals beim Stand von 22:19 deutlicher absetzen. Obwohl Bardenberg noch auf ein Tor verkürzen konnte, gab die HSG die Führung nicht mehr aus der Hand und behielt schließlich die zwei Punkte verdient im Siebengebirge. Obwohl es in der Anfangsphase der Partie zunächst nicht gut für die Hausherren aussah, konnte sich die Mannschaft um Trainer Thomas Radermacher gestützt auf eine starke Abwehr und mit Sebastian Schramm und Sven Kremer zwei überragende Schlussmänner am Ende verdient mit 25:23 durchsetzen.

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Veröffentlicht
12. November 2016, 00:00
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