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Fachwerkhausbrand in Rotenburg an der Fulda vom 18.10.12 aufgeklärt -Schadenshöhe ca. 300.000 Euro

(ots) - Rotenburg a.d.F. - Nach Fortsetzung der Ermittlungen am Brandort in Rotenburg an der Fulda am Montag, dem 22.10.12 verhärtete sich der Verdacht gegen ein zwölfjähriges Kind, welches am Brandort im Keller des Wohnhauses "gezündelt" hat. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Fulda wurde durch die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Hersfeld-Rotenburg ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen den Jungen eingeleitet, der jedoch noch nicht strafmündig ist. Die Schadenshöhe wird mittlerweile von Experten auf ca. 300.000 Euro geschätzt.

Helgo Altenburg, Polizeidirektion Hersfeld-Rotenburg, Tel. 06621/932-111

bisherige Meldungen der Polizeidirektion sind angefügt!<<<< Von: HEOH-PP-POEA-BAD-HERSF-AST Gesendet: Freitag, 19. Oktober 2012 15:52 An: HEOH-ABT-E-E3-FUL; HEOH-PP-POEA; Extrablatthef@yahoo.de; fulda@dpa.com; gerhard-manns@t-online.de; goebel@ks.extratip.de; irumpf@hr-online.de; osthessen@ffh.de; presse@nh24.de; ralph.goerlich@t-online.de; redaktion@fuldainfo.de; redaktion@hersfelder-zeitung.de; redaktion@klartext-hef.de; redaktion@kreisanzeiger-online.de; redaktion@osthessen-news.de; redaktion@tvnews-hessen.de; rotenburg@hna.de; studio-fulda@hr-online.de Cc: HEOH-ROTENBURG-PST; HEOH-HERSFELD-ROT-PD-LEITER; HEOH-HERSFELD-ROT-RKI Betreff: Nachtrag zum Wohnhausbrand in Rotenburg am 18.10.12

Rotenburg a.d. Fulda -In Ergänzung des Presseberichtes der Polizeistation Rotenburg vom gestrigen Tag wird mitgeteilt, dass die Ermittlungen der Kriminalpolizei am Brandort abgeschlossen sind. Als Brandursache kann ein technischer Defekt ausgeschlossen werden.

Die Brandstelle wurde freigegeben, sodass im Interesse der dortigen Bewohner mit den Aufräumungsarbeiten begonnen werden kann, um eine schnelle Nutzung der Räumlichkeiten zu ermöglichen. Die Schadenshöhe liegt deutlich über den angegebenen 100.000 Euro und kann momentan noch nicht abgeschätzt werden.

Die Ermittlungen hinsichtlich der Verursachers des Schadensereignisses dauern noch an.

Mit freundlichen Grüßen

Helgo Altenburg Polizeipräsidium Osthessen Polizeidirektion Hersfeld-Rotenburg Presse-, Öffentlichkeitsarbeit, Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle und Opferschutz Kleine Industriestraße 3 36251 Bad Hersfeld Tel.: 06621/932-111 Fax: 06621/932-150

  • presse - INFO - Polizeipräsidium Osthessen - INFO - presse -
  • Polizeidirektion Hersfeld-Rotenburg -

Polizeistation Rotenburg Tel.: 06623/937-0 Fax : 06623 - 937-50

Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus 18.10.2012

Rotenburg - Über die Leitstelle Hersfeld-Rotenburg wurde am 18.10.2012, gg. 13:20 h ein Kellerbrand in der Webergasse gemeldet. Bei dem Objekt handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus aus Fachwerk, dass mit einem angrenzenden weiteren Mehrfamilienhaus baulich verbunden ist. Erste Ermittlungen ergaben, dass ein 12 jähriger Junge, der mit seinem 42 jährigem Vater im Haus (1. OG) wohnhaft ist, den Brand im Kellerbereich feststellte, aus dem Haus rannte und eine Nachbarin über das Feuer informierte. Durch die Nachbarin wurde im Anschluss unverzüglich die Leitstelle informiert.

Sofortige Hilfe wurde, insbesondere bei der Evakuierung der beiden Häuser, durch einen 33 jährigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung Rotenburg geleistet, der auch zugleich Mitglied der FFW Rotenburg ist. Der 33 Jährige wurde im Anschluss mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das KKH Rotenburg eingeliefert - konnte aber nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

Der 42 jährige Mieter und Vater des Jungen konnte auf Grund der sehr starken Rauchentwicklung nicht mehr aus dem Haus flüchten und sprang durch ein Fenster im 1. Obergeschoss aus der Wohnung auf die Straße. Hierdurch erlitt er schwere Verletzungen und musste stationär im Krankhaus Rotenburg aufgenommen werden. Seine bei ihm weilende 46 jährige Lebensgefährtin (aus Gersfeld in der Rhön) konnte durch das verqualmte Treppenhaus ins Freie flüchten. Auch sie wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung stationär im Krankenhaus aufgenommen. Ein weiterer 56 jähriger Mieter wurde mit seinem Schäferhund über eine Drehleiter aus seiner Wohnung im Dachgeschoss des Hauses geborgen. Auch er musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Der Schäferhund hatte sein schlafendes Herrchen geweckt und ihn auf die Gefahr aufmerksam gemacht, so dass Schlimmeres verhindert werden konnte. Durch eine offen stehende Verbindungstür im Kellerbereich wurde auch das angrenzende Mehrfamilienhaus durch die sehr starke Qualmentwicklung in Mitleidenschaft gezogen, so dass auch dieses Haus mit 10 Mietern evakuiert werden musste. Die Bewohner konnten alle unverletzt ihre Wohnungen und das Haus verlassen. Da beide Häuser derzeit unbewohnbar sind, mussten die Bewohner anderweitig untergebracht werden. Über den vor Ort anwesenden Bürgermeister Christian Grunwald wurden Unterbringungsmöglichkeit organisiert, soweit die betroffenen Bewohner nicht bei Freunden oder Bekannten Unterschlupf finden konnten. Die Löscharbeiten wurden unter der Leitung von Herrn KBI Weingarten durch die Kernstadtwehr und die Kameraden aus Erkshausen geleistet. Unterstützt wurde der KBI durch den Kreisbrandmeister Stefan Hertrampf und den stellvertretenden Stadtbrandinspektor von Rotenburg Dirk Riemenschneider. Die Webergasse musste während des Einsatzes komplett gesperrt werden. Nach ersten Schätzungen ist ein Schaden von ca. 100.000 Euro entstanden. Die Brandstelle wurde beschlagnahmt. Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an und werden durch die Kriminalpolizei in Bad Hersfeld geführt.

Stransky, EPHK

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Veröffentlicht
23. Oktober 2012, 12:41
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